Flüchtlingsunterkunft in Bad Bevensen: Landkreis Uelzen prüft Standort

Asylbewerber in der Dohrmannschule?

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wb Bad Bevensen. In der ehemaligen Dohrmannschule direkt neben der Bad Bevenser Waldschule könnte ein Asylbewerberheim entstehen – eine Idee, die in der Kurstadt auf grundsätzlich positives Echo trifft, wenn auch mit einigen Anmerkungen.

So betonen Bürgermeister Martin Feller und Waldschulleiterin Friederike Hein gestern, dass den Flüchtlingen geholfen werden müsste, die Zusammensetzung der Bewohner und mögliches Konfliktpotenzial aber im Vorfeld genau betrachtet gehöre.

Das Gebäude am Bevenser Lönsweg, mitten in einem Wohngebiet und nahe der Grundschule, gehört dem Landkreis Uelzen. Die künftige Nutzung des Hauses ist nach der Schließung der Förderschule Anfang diesen Jahres ungewiss. Das Schulgebäude ist der zweite potenzielle Standort für ein Asylbewerberheim in der Kurstadt. Der Landkreis verhandelt parallel mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) über die Nutzung der „Villa am Park“. Das Gebäude hatte der DRK-Kreisverband Ende 2013 gekauft. Langfristig plant der Wohlfahrtsverband, auf dem Gelände des ehemaligen Kurhotels barrierefreie Wohnkomplexe zu bauen. Bis zur Realisierung dieses Millionenprojektes hatte das DRK angeboten, Gelände und Gebäude für bis zu fünf Jahre für Asylbewerber zur Verfügung zu stellen.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag in der AZ.

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