Übersetzer gesucht: Bad Bevenser wollen Algeriern beim Eingewöhnen in der Kurstadt helfen

Asylbewerber beziehen Villa am Park

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Für die Unterbringung von Asylbewerbern ist der Landkreis zuständig. Die bessere Verständigung soll durch Sprachkurse von der Kreisvolkshochschule und ehrenamtliche Dolmetscher gelingen.

wb Bad Bevensen/Landkreis. Die ersten Asylbewerber sind in der Villa am Park in Bad Bevensen angekommen. Gestern haben fünf Männer aus Algerien das Gebäude an der Ebstorfer Straße bezogen – weitere fünf werden in den kommenden Tagen folgen.

„Wir müssen jetzt erstmal sehen, was für Bedürfnisse sie haben, wo wir helfen können“, kommentierte Bad Bevensens Bürgermeister Martin Feller die neue Situation. Denn eigentlich hatte er erst zu einem späteren Zeitpunkt mit der Einquartierung der ersten Flüchtlinge in dem Haus nahe des Medinger Waldes gerechnet. Bei einem ersten Besuch in dem vom DRK-Kreisverband an den Landkreis Uelzen vermieteten Gebäude, das früher als Übernachtungsbetrieb genutzt wurde, verschaffte sich Feller einen Eindruck. Sein Fazit: der erste Kontakt war offen von beiden Seiten. Bei der Kommunikation hakt es allerdings noch etwas: Dringend würden vor allem Dolmetscher gebraucht, die ins Arabische und ins Französische übersetzen können.

Derzeit sind 391 Asylbewerber im Landkreis Uelzen untergebracht, davon 26 in der Kurstadt Bad Bevensen – die zehn Algerier aus der Villa am Park noch nicht eingerechnet.

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