„Eine kleine Kinder-Stadt“

Anbau und Sanierung: Neugestaltetes Evangelisches Kita-Zentrum in Bad Bevensen eingeweiht

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Holzrahmenbau mit schadstofffreien Materialien: So sehen die neuen Räumlichen des Evangelischen Kita-Zentrums an der Röntgenstraße in Bad Bevensen aus.

Bad Bevensen. „Das ist ja toll geworden“, darüber sind sich Familien, Mitarbeiter, Kirchenvertreter, Mitglieder von Politik und Verwaltung sowie die beiden Architekten einig.

Gemeint sind der große Anbau und die Sanierung des Altbaus des Evangelischen Kita-Zentrums an der Röntgenstraße in Bad Bevensen. Jetzt wurden die neugestalteten Räumlichkeiten im Rahmen einer Feierstunde eingeweiht.

Die Kinder und ihre Erzieherinnen sangen zur Einweihung der neuen Räume mehrere Lieder. Dabei wurden sie von Kita-Leiterin Birgit Waltje auf der Gitarre begleitet.
Gemütliches Refugium: Die Mädchen und Jungen fühlen sich in ihrer Kuschelecke und der kleinen Höhle sehr wohl.

Die Kinder wissen es schon länger und haben ihre neuen Gruppenräume schon seit ein paar Wochen in Beschlag genommen. Sie genießen die Hochebene im Raum, darunter die Höhle und die gemütliche Kuschelecke. „Es ist gut“ und weitere muntere Bewegungslieder sangen Kinder und Mitarbeiter unter Gitarrenbegleitung von Kita-Leiterin Birgit Waltje fröhlich bei der Einweihungsfeier in der Eingangshalle. Mit der Errichtung des 426,5 Quadratmeter großen Anbaus ist jetzt räumlich alles ausgereizt. Aus Platzgründen und hinsichtlich der Zahl der Kinder ist dort nichts mehr erweiterbar.

„Da, wo Kinder sind, ist Leben“, stellte Pastor Hermann-Georg Meyer seitens der Kirche als Betreiberin der Kita heraus. Er sprach zudem einen Segensgruß zur Einweihung. „Sie bewegen sich unbefangen und fröhlich in ihrem Haus.“

Im Namen des Bauherrn, der Stadt Bevensen, machte Bürgermeister Martin Feller deutlich, wie gut die Bauphase gelaufen sei, und lobte das Miteinander von Handwerkern und Kindern.

Die Architekten Marcel Monard und Carola Gräflich.

„Ein neues, großes Ganzes ist entstanden“, hob auch Architekt Marcel Monard hervor, der zusammen mit seiner Ehefrau Carola Gräflich alles geplant und betreut hatte. Konkret sind zwei neue zusätzliche Gruppenräume mit den notwendigen Nebenräumen entstanden. Hinzu kommt das Obergeschoss mit Räumen für Teambesprechungen, Kleingruppen und Einzelbetreuung sowie Rückzugsmöglichkeiten samt Sanitärbereichen.

„Der Holzrahmenbau, hochdämmend, schadstofffreie Materialien, viele offene Raumbezüge, warme Farben, ein gutes Raumklima, gutes Tages- und Kunstlicht und viele Beziehungen von innen und außen unterstützen den Kinderalltag“, erläuterte Marcel Monard. Er betonte, dass die entstandenen Gebäude-Ebenen auf das pädagogische Konzept, bei dem das einzelne Kind im Mittelpunkt stehe, abgestimmt seien. „Durch einzelne Maßnahmen, über Jahre verteilt, und jetzt mit dem letzten Puzzleteil, ist ein kleines Dorf, eine kleine Kinder-Stadt entstanden, mit zentralem Platz und dem wunderbaren Außengelände“, sagte Monard. Er sieht das Bauprojekt als eine lange – zum Glück keine „unendliche“ – Geschichte und sprach seinen Dank für die Teamarbeit aus.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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