Haushaltsberatung in Himbergen: 70 000 Euro für 70 Quadratmeter Krippenerweiterung

Altreifen – Polizei folgt Hinweisen

Illegal entsorgte Reifen bei Groß Thondorf: Heinrich Stute fand die alten Pneus. Nun hat sich eine Anwohnerin gemeldet und die Polizei verfolgt den Hinweis. Archivfoto: Kiriczi

Himbergen. „Der Haushalt für dieses Jahr ist von der Kommunalaufsicht akzeptiert und wird demnächst im Amtsblatt veröffentlicht“, eröffnete Bürgermeister Jürgen Hinrichs die Ratssitzung der Gemeinde Himbergen im Gasthaus Zur Eichenquelle in Groß Thondorf.

Weiterhin gab er bekannt, dass der Landesrechnungshof mitgeteilt hat, dass er in der Zeit vom 27. Juni bis zum 10. Juli eine überörtliche Prüfung in allen Gemeinden der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf durchführen wird. Es soll festgestellt werden, ob nach Einführung vom kameralistischen zum doppischen Haushalt das Ziel des Zukunftsvertrags erreicht werde, so Hinrichs. Weiterhin informierte der Bürgermeister, dass ein Gespräch mit Landkreis und allen Bürgermeistern stattgefunden habe, in dem die Erhaltung der Qualität im ländlichen Raum durch den demografischen Wandel im Mittelpunkt stand. „Wir sind noch gut aufgestellt gegenüber Strukturen im Vergleich mit anderen Dörfern“, versichert Hinrichs. Himbergen ist Schulstandort mit einer Grundschule, Kindergarten, ärztlicher Versorgung und Supermarkt.

Aufgrund der Beschwerden von zwanzig Einwohnern aus Groß Thondorf, dass dort zu schnell gefahren werde, hat es dort Messungen durch den Landkreis gegeben. Das Ergebnis: lediglich einige Autofahrer waren zu schnell unterwegs. Bei der wilden Ablage von alten Autoreifen, habe sich aufgrund eines AZ-Artikels eine Anwohnerin gemeldet und gab einen Hinweis. Der Tipp führte auf eine Spur, die erfolgversprechend ist und von der Polizei verfolgt werde.

Zur Erweiterung des Kindergartens wird es am 20. Juni im Kindergarten ein Informationsgespräch geben. Der Arbeitskreis Jugend und Soziales hatte sich mit dem Thema bereits beschäftigt, um die Vorgaben der Landesschulbehörde einhalten zu können. Im Hinblick auf eine räumliche Erweiterung um rund 70 Quadratmeter fand ein Gespräch mit den Bürgermeistern aus Himbergen, Weste und Römstedt statt. Aus den drei Gemeinden besuchen Kinder die Einrichtung. Grob gerechnet kommen Kosten von 70 000 Euro auf die Gemeinden zu. Zuschüsse beim Land seien bereits beantragt worden, informierte Hinrichs. Die Richtlinien über die Festsetzung der Elternbeiträge wurden ebenso einstimmig beschlossen wie die 13 Stufen umfassende Sozialstaffel für die Beiträge.

In diesem Jahr wird es wieder eine Aktion Ferienspaß während der Sommerferien geben. Insgesamt 20 Angebote wurden bei der Gemeinde eingereicht. Es wird erstmals einen Familien-Wandertag geben.

Von Gudrun Kiriczi

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