Mietwagenunternehmer Cogliano lässt ehemaliges Taxi auf seinem Grundstück entfernen / Bürgermeister Martin Feller äußert sich erleichtert

Altes Autowrack landet auf dem Schrottplatz

Bis gestern stand das ausgebrannte Fahrzeug auf einem Grünstreifen entlang des Waagekais. Foto: Althoff

Bad Bevensen. Die fast schon unendliche Geschichte hat nun ein glückliches Ende. Das ausgebrannte alte ehemalige Taxi des Mietwagenunternehmers Rocco Cogliano, das bis gestern Mittag auf einem Grünstreifen entlang des Waagekais in Bad Bevensen gestanden hat, ist weg.

Das hat Bürgermeister Martin Feller gegenüber der AZ bestätigt. „Ich habe persönlich mit Herrn Cogliano gesprochen, der gesagt hat, bring das alte Fahrzeug weg“, berichtet Feller. Daraufhin habe ein Autoverwerter das Wrack abgeholt und zum Schrottplatz gebracht.

Am Montagabend hatte das bereits ausgebrannte alte Fahrzeug laut Polizei Bad Bevensen zum zweiten Mal gebrannt. „Man hat wohl trockenes Holz in das Fahrzeug hineingelegt und es dann entzündet“, erklärt Dienststellenleiter Reinhard Eichel. Das Autowrack, das vor fast zwei Monaten von Unbekannten schon einmal in Brand gesetzt wurde (die AZ berichtete) erhitzte daraufhin erneut die Gemüter vieler Anwohner. „Das ist eine Schweinerei und eine Frechheit von der Stadt, dass sie den Wagen dort stehen lässt“, beklagte Herbert Neumann. Hans-Jürgen Lang beobachtete, dass Anwohner das Fahrzeug als Müllabladestelle missbraucht hätten. „Auf dem Spielplatz nebenan spielen Kinder, und was denken die Touristen, die hier vorbeigehen.“

Von einem Schandfleck sprachen einige der Wohnmobilisten, die auf dem Wohnmobilstellplatz Urlaub machen. „Das ist eine Sauerei“, kommentierte Irmgard Ostrowski, die aus der Nähe von Kiel kommt. „Das ist kein schöner Eindruck“, meinte Hartmut Thiesen aus Pinneberg. Seine Frau Alexandra fühlte sich sogar ein wenig beängstigt. „Wenn man hier unten über Nacht steht und oben brennt so ein Wagen, dann hat man schon ein mulmiges Gefühl, zumindest ich als Frau.“

Besitzer Cogliano wie auch sein Sohn wollten gegenüber der AZ nichts zum Vorfall sagen. Bürgermeister Martin Feller hingegen äußert sich nach dem langen Hin und Her erleichtert darüber, dass Cogliano bereit gewesen sei, das Auto entfernen zu lassen.

Von Volker Althoff

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