Abschlussfeier der Haupt- und Realschüler der KGS Bad Bevensen bei Gluthitze

Auf dem richtigen Weg

In der vollen Aula wird Luft gefächert. Foto: Bautsch-Ludolfs

ute Bad Bevensen. . So mancher Tropfen Schweiß ist den Schülern der Fritz-Reuter-Schule während ihrer Schulzeit an der KGS geflossen. Lehrkräften und Eltern ging es ähnlich. Schweißtreibend war auch die Abschlussfeier für den Haupt- und Realschulzweig in Gluthitze.

Insgesamt verlassen gut 300 Schüler mit Abitur-, Abschluss- oder Abgangszeugnis die vertraute Schule. Da macht es Sinn, wie gewohnt, zwei Feiern auszurichten. Am Donnerstag gab es eine Premiere, denn die Feier war nachmittags. Doch bei diesen hohen Schülerzahlen wäre ein weiteres Splitting angesagt und eine dritte Feier anzudenken.

Die Schüler hatten sich mächtig in Schale geworfen und waren sicherlich froh, es nunmehr geschafft zu haben. Viele bastelten sich eine Art Fächer, um die Hitze während der knapp 100 Minuten währenden Feier auszuhalten.

Es wurde sich bemüht, möglichst zügig oder gekürzt die Beiträge zu leisten. Etwa in den Grußworten und Reden. Nach dem Bild des „Eckrentners“ aus der Statistik, der 45 Jahre alt ist, berufstätig, durchschnittlich verdient und seine Beiträge in die Rentenkasse zahlt, stellte sich Schuldirektor-Stellvertreter Dr. Wolfgang Kruse in seiner Begrüßung auch den „Eckschüler“ vor, der zehn bis zwölf Jahre zur Schule geht, pünktlich und zuverlässig ist, kaum fehlt, immer vorbereitet ist… – und musste erkennen, dass hier eine bunte Truppe vor ihm sitzt, die für Überraschungen gut ist, aber mit dem Herzen dabei und auf dem rechten Weg. Er wünschte den Absolventen, dass sie ihrer „Zukunft sunny entgegenkommen“. Susanne Lühr-Peschke, stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin, merkte an, dass die Schule noch nicht vorbei sei, da der Besuch der Berufsschule anstünde. Aus dem Alltagsleben der Schüler gab Bürgermeister Feller einiges zum Besten, während Pastor Dieckow die Freiheit bedachte. „Endlich die Schule hinter sich lassen“ – in einem netten kurzen Dialog tauschten sich darüber der Leiter des Hauptschulzweiges, Ulrich Waller, und der Leiter des Realschulzweigs, Christian Bruckbauer, aus. Fazit: Den Wind kann man nicht ändern, aber die Segel richtig setzten. Zwischendurch musizierten Schüler-BigBand, Rockband und der Schulchor.

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