Bad Bevensen: Fremdenverkehrsbeitrag ist Thema des Stadtrates am Donnerstag

Abgabe wird wieder diskutiert

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Ein wichtiger Anziehungspunkt in Bad Bevensen ist der Kurpark. Doch alles hat seinen Preis: Es ist geplant, dass künftig nicht nur touristische Betriebe, sondern auch Unternehmen der Tages- und Kurzzeitpflege die Fremdenverkehrsabgabe zahlen sollen.

Bad Bevensen. Die erhöhte Kurabgabe, die gesteigerte Gewerbesteuer, die Neuberechnung der Fremdenverkehrsabgabe und gleichzeitig bleiben die Gäste weg – für Gastgeber wird die Luft in Bad Bevensen dünn.

So sieht es unter anderem Christian Bahr: Allein durch die erhöhten oder neu eingeführten Abgaben der Stadt müsse der Betreiber von drei Ferienhäusern mit insgesamt 50 Betten mit Abgaben im knapp fünfstelligen Bereich rechnen. „Diese Beträge fehlen dann wiederum bei den dringend notwendigen Investitionen, um das Angebot attraktiver zu machen“, sagt er und verweist auf die rückläufigen Übernachtungszahlen in der Kurstadt (Seite 1).

Die Fremdenverkehrsabgabe, also die Abgabe, die alle Unternehmen Bevensens bezahlen, die unmittelbar oder mittelbar am Tourismus profitieren, wird am Donnerstag in zweifacher Hinsicht Thema des Stadtrates sein. In der Sitzung, die um 18 Uhr in der Mensa der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Bad Bevensen beginnt, wird über eine Änderung der Fremdenverkehrsbeitrags-Satzung beraten und beschlossen, die rückwirkend zum aktuellen Beitragsjahr in Kraft treten soll.

Von Wiebke Brütt

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