Autofahrer in Bad Bevensen erleidet Schock / 17-Jähriger nach Einbruch in Haft / Polizei warnt vor „Enkeltrick“

78-Jährige auf Zebrastreifen angefahren

Bad Bevensen. Schwer verletzt wurde eine 78-jährige Fußgängerin, als sie gestern Morgen auf dem Zebrastreifen an der Röbbeler Straße in Bad Bevensen von einem Auto angefahren wurde. Dessen 64-jähriger Fahrer hatte die Seniorin mit ihrem Rollator übersehen. Der Autofahrer erlitt einen Schock.

Weitere Polizeimeldungen

Natendorf. Am späten Dienstagabend versuchte ein Mann durch die Terrassentür in ein Wohnhaus Am Apfelgarten in Natendorf einzubrechen. Anwohner bemerkten den Täter, der schließlich flüchtete. Der Man soll etwa 30 Jahre alt und 1,70 Meter groß sein. Er ist schlank, hatte ein schmales Gesicht, er trug schwarze kurze Haare oder eine schwarze Mütze, war laut Zeugenaussagen ein „südländischer Typ“ mit Dreitagebart und einem dunklen Blouson. Hinweise an die Polizei Uelzen: (05 81) 93 00.

Lüneburg. Nachdem er, wie berichtet, mit vier weiteren jugendlichen in der Nacht zu Dienstag in Lüneburg in eine Wohnung eingebrochen, geflüchtet und von der Polizei geschnappt worden war, ist gestern gegen einen 17-jährigen Lüneburger Haftbefehl erlassen worden. Auf sein Kerbholz gehen laut Amtsgericht Lüneburg weitere Straftaten und es bestehe Wiederholungsgefahr.

Uelzen/Lüneburg. Die Polizei warnt aktuell eindringlich vor dem sogenannten „Enkeltrick“: In den vergangenen Wochen waren Betrüger damit in der Stadt Lüneburg aufgefallen – gestern waren möglicherweise dieselben Täter auch in der Region Uelzen aktiv: So hatte ein Unbekannter bei einer Frau in Uelzen angerufen und sich als guter Freund des Sohnes ausgegeben; er benötige dringend mehr als 10 000 Euro, sagte er. Die Angerufene ging nicht auf das Anliegen ein und kontaktierte die Polizei. Damit hat sie genau richtig gehandelt: Die Polizei rät dazu, misstrauisch zu sein, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstelle. Sobald der Gesprächspartner Geld ordere, solle man auflegen. Niemals sollte man Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben, geschweige denn Geld an Fremde übergeben.

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