Hauptverhandlung gegen Bevenser beginnt in Lüneburg

46-Jähriger schuldunfähig?

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Der 46-Jährige soll im Januar zuerst seine Mutter getötet und dann die gemeinsame Wohnung in Bevensen in Brand gesetzt haben.

wb Bad Bevensen. Vor dem Lüneburger Landgericht beginnt am 3. Juni die Hauptverhandlung gegen einen 46 Jahre alten Mann aus Bad Bevensen, der im Januar seine 70-jährige Mutter umgebracht und anschließend ein Feuer in der gemeinsamen Wohnung gelegt haben soll.

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Die Staatsanwaltschaft schließt nicht aus, dass der Angeklagte aufgrund einer krankhaften seelischen Störung schuldunfähig war und aufgrund dieser Erkrankung ein hohes Risiko weiterer rechtswidriger Taten bestehe. Die Staatsanwaltschaft strebe darum an, dass der Angeklagten in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht wird. Der Mann, der mit seiner Mutter in der gemeinsamen Mietwohnung in Bad Bevensen lebte, soll in der Nacht zum 10. Januar seine Mutter zunächst mit Tötungsabsicht mit einer Rohrzange auf den Kopf geschlagen und ihr dann mit einem Küchenmesser die Kehle durchgeschnitten haben. Anschließend soll er Brandbeschleuniger verwendet und diverse Kleidungsstücke in der Wohnung angezündet haben, um Spuren seiner Tat zu zerstören. Die Wohnung brannte dadurch teilweise aus. Vier Hausbewohner erlitten Rauchvergiftungen. Sie waren über Steckleitern von der alarmierten Feuerwehr aus dem brennenden Haus evakuiert worden.

Der Beschuldigte war während der Rettungsmaßnahmen nicht mehr in der Wohnung. Er ließ sich später mit einem Taxi zur Polizei in Uelzen fahren und gestand die Tat. Daraufhin wurde er, wie berichtet, in Untersuchungshaft genommen. Derzeit ist er in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Von Wiebke Brütt

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