Krippenbau in Bienenbüttel: Verwaltungsausschuss gibt grünes Licht

„Ausschreibung läuft an“

Kinderbetreuung steht hoch im Kurs. Ab August haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für ihre Kleinen. Foto: dpa

Bienenbüttel. Kirchengemeinde und Architekten erhalten grünes Licht. Wie Heinz-Georg Pochanke vom Bienenbütteler Ordnungsamt der AZ mitteilt, hat der Verwaltungsausschuss einstimmig einen entsprechenden Umlaufbeschluss auf den Weg geschickt, um den Bau der Krippe im St.

Michaelis-Kindergarten möglichst zügig zu ermöglichen. „Ich habe bereits den Archtitekten die Mitteilung gegeben. Die Ausschreibung läuft nun an“, sagt Pochanke.

Die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bienenbüttel möchte die Krippengruppe in das bestehende Kindergartengebäude integrieren (die AZ berichtete). Um die rechtlichen Anforderungen für eine Krippe zu erfüllen, entsteht an der Ostseite des Kindergartens ein ebenerdiger Anbau, der in den bestehenden Raum hineingreift. Der Anbau dient als Schlafbereich und misst knapp 30 Quadratmeter. Der eigens für das Vorhaben gegründete Bauausschuss wolle am Donnerstag, 4. April, die weiteren Planungsschritte besprechen, erklärt der Gemeindevertreter. „Dann werden wir auch erste Ausschreibungsergebnisse für die Gewerke haben“. Dem gemeinsamen Gremium gehören neben der Kirche Vertreter verschiedener Fraktionen sowie Bauamtsleiter Uwe Gundlach und Heinz-Georg Pochanke an.

Um am 1. August die Krippe eröffnen zu können, wolle die Kirchengemeinde als Bauherr der Krippe spätestens Anfang Mai mit den Arbeiten beginnen. Die Gesamtkosten belaufen sich derzeit auf 160 000 Euro. 115 500 Euro fließen aus Fördermitteln des Landes Niedersachsen in das Projekt. Die sich daraus ergebende Differenz von 44 500 Euro trägt die Gemeinde Bienenbüttel. Die Krippe bietet Platz für 15 Kinder. Zwei Erzieherinnen betreuen die Kleinen. Eine der bestehenden Kindergartengruppen wird zum Sommer aufgelöst.

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