Es ist aus,...

. . .  Schluss, vorbei. Wie der Uhlenköper ab heute erst mal wieder ohne Olympische Spiele klarkommen soll, kann er sich noch gar nicht vorstellen. Mit so viel Leichtathletik wie in den vergangenen Tagen hat er sich in seinem ganzen Leben noch nicht beschäftigt.

Das liegt aber auch nur daran, dass er die Sportarten, deren Übertragung er sehnsüchtig herbeigesehnt hatte, nicht sehen konnte. Diese wurden immer dann gezeigt, wenn er gearbeitet hat. Den Schwebebalken, das Bodenturnen und die Rhythmische Sportgymnastik hat er also zum großen Teil verpasst. Stattdessen konnte er beim Hammerwerfen mit Betty Heidler, beim Stabhochsprung mit Björn Otto, bei der 4x100-Meter-Staffel mit Verena Sailer mitfiebern und sich köstlich darüber amüsieren, dass Turmspringer Nicholas McCrory ganz offensichtlich vergessen hat, seine Achseln zu rasieren. Damit er jetzt nicht in so ein „Olympia-ist-vorbei-Loch“ fällt, kann der Sommer nun laue Terrassen-Abende bringen, findet der.

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