Ach, wäre doch ...

. . . der Uhlenköper den kurzen Weg von seiner Wohnung zum Badue zu Fuß gegangen. Er hätte sich einiges Ungemach erspart. Am kalten Morgen begab er sich jedoch zu seinem Auto, öffnete die Fahrertür und ließ den Motor an, bevor er mit dem Kratzen der Scheiben begann.

Und: Er lehnte die Fahrertür wieder an, schließlich sollte es ja warm werden im Inneren und sich gleichzeitig die Scheiben leichter vom Eis befreien lassen. Nur was der Uhlenköper nicht bedachte: Das Gummi am Türrahmen zog Feuchtigkeit und fror. Im Ergebnis: Die Fahrertür ließ nicht mehr öffnen. Gut, sagte er sich, dann eben durch die Beifahrertür. So grazil wie ein Braunbär bei der Nahrungssuche kletterte er über den Beifahrersitz auf den Fahrersitz und zog, damit er losfahren konnte, auch die Beifahrertür zu. Sie ahnen es vielleicht: Als er wenig später auf dem Parkplatz des Schwimmbades stand, ließ sich keine der beiden Türen mehr öffnen. Gefangen im eigenen Auto, das kann nur dem Uhlenköper passieren, dachte er sich. Wie aber aus der Situation befreien? Er fuhr fast eine halbe Stunde durch die Gegend, damit schließlich durch die Wärme im Auto sich die Türen wieder öffnen ließen. Einen pannenfreien Tag wünscht der.

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