A39: Zwei Abfahrten für Wittingen

bo Wittingen. Die Stadt Wittingen wird zwei A39-Abfahrten bekommen. Das teilte gestern die Wolfenbütteler Straßenbaubehörde mit. Deren Leiter Bernd Mühlnickel sagte, das Bundesverkehrsministerium habe die bisherigen Planungen jetzt bestätigt. Damit können die Hoffnungen auf eine Südumgehung mit nur einer Anschlussstelle im Bereich zwischen Glüsingen und Eutzen zu den Akten gelegt werden. Realistisch schien diese Variante zuletzt ohnehin nicht mehr.

Chefplaner Mühlnickel informierte Stadtbürgermeister Karl Ridder gestern Nachmittag über die Entwicklung. Eine Anschlussstelle wird an der B244 bei Mannhagen entstehen, die andere an der L286 bei Eutzen.

Mühlnickel betonte noch einmal, dass die Einzel-Abfahrt samt Umgehung deutlich teurer geworden wäre: 14,2 Millionen Euro gegenüber 2,5 Millionen, die nun für die beiden Anschlussstellen fällig werden sollen. Dazu gebe es bei der nun beschlossenen Variante wesentlich weniger Eingriffe in die Natur. "Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass die Variante mit zwei Anschlussstellen als Teilortsumgehung die gleiche verkehrliche Entlastung wie die von der Stadt Wittingen favorisierte Lösung bringt", sagte Mühlnickel.

Noch nicht entschieden ist die Lage der geplanten Tank- und Rast-Anlage. Drei Standorte – Eutzen, Wollerstorf, Teststrecke – sind nach wie vor im Gespräch. Voraussichtlich im März soll hierzu eine detaillierte Untersuchung vorliegen.

Der Entwurf für den rund 19,5 Kilometer langen A39-Abschnitt zwischen Ehra und Wittingen soll Mitte 2011 abgeschlossen sein.

Erschienen: 25.02.2010: IK / 47 / Seite:1

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