Planfeststellungsverfahren für südlichsten Abschnitt nicht vor September

A 39 mit Wartezeiten

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Auf dem Weg zur A 39 kommt es derzeit zu Verzögerungen.

Landkreis Gifhorn. Planungen für die A 39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg verzögern sich. Das Planfeststellungsverfahren für den südlichsten Abschnitt zwischen Weyhausen und Ehra, das eigentlich Ende Mai beginnen sollte, wird nun wohl nicht vor September an den Start gehen.

Laut Michael Peuke, stellvertretender Leiter der Straßenbaubehörde in Wolfenbüttel, liegt das daran, dass die Unterlagen noch nicht fertig sind: „Wir müssen zum Beispiel noch Prüfbemerkungen einarbeiten, dazu brauchen wir ein bisschen Zeit.“ Nicht unbedingt bis September, doch Peuke geht davon aus, dass die Planfeststellungsbehörde das Verfahren nicht in den Sommerferien starten wird.

Schließlich soll jeder Gelegenheit haben, Einwendungen vorzubringen. Planfeststellungsbehörde ist ebenfalls die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, in diesem Fall das Dezernat 33, formal in Hannover angesiedelt.

Für das Verfahren wird mit einer Dauer von mindestens 1,5 Jahren gerechnet. Da viele Eingaben zu erwarten sind, dürfte es eher noch länger dauern. Am Ende des Verfahrens könnte das Baurecht stehen, die Bagger könnten umgehend anrollen. Allerdings ist mit Klagen gegen das Projekt zu rechnen, und solche sind auch gegen einen sofortigen Baubeginn möglich.

Der Abschnitt der Autobahn Ehra-Wittingen befindet sich in der Phase des Vorentwurfs und liegt derzeit zur Prüfung in Hannover. Im Sommer soll der so genannte Gesehen-Vermerk aus Bonn folgen, 2015 könnte auch für diesen Abschnitt das Planfeststellungsverfahren beginnen.

Von Holger Boden

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