IHK-Präsident diskutiert mit Uelzener Firmenchefs zu Infrastruktur

„A 39 ein Quantensprung“

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Bei C. Hasse & Sohn zeigte Chef Christoph Rädecke (links) dem IHK-Präsidenten die neue Mischanlage.

Uelzen. „Für die Region wäre die A 39 ein Quantensprung“, meinte Olaf Kahle, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg gestern bei seinem Sommertour-Besuch in der Abdichtungsfirma C. Hasse & Sohn.

Deren Inhaber und Geschäftsführer Christoph Rädecke hatte zuvor die Notwendigkeit der Autobahnanbindung für das Unternehmen verdeutlicht. Und Kahle stimmte zu: „Ohne die A 39 würde ich die Zukunftsstruktur dieser Region nicht sehen. Es wäre zu kurz gesprungen, zu sagen, die Autobahn würde nur einer Anbindung von VW in Wolfsburg an Hamburg dienen. Sie ist in der Gesamtheit wichtig für die Region. “ Für das Gewinnen von Fachkräften sei eine gute Infrastruktur von großer Bedeutung, betonte Kahle – zum Beispiel für jene Menschen, die zwar in Uelzen arbeiten, dort aber nicht unbedingt leben möchten.

Ein großes Lob sprach der IHK-Präsident der Arbeitgeber-Initiative im Landkreis Uelzen aus, von deren Nutzen auch die beiden gastgebenden Unternehmen schwärmten. Überhaupt liegt Olaf Kahle die Vernetzung von Betrieben am Herzen, sagte er gestern. Die IHK verstehe sich dabei als Dienstleister für Kaufleute, um eben solche Netzwerke zwischen Unternehmern zu schaffen und sie zu stärken.

Am 5. September wird in Uelzen die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer in der Uelzener Stadthalle stattfinden, kündigte Präsident Olaf Kahle in diesem Zusammenhang gestern an. Denn auch dort werden Unternehmer die Möglichkeit zum „Netzwerken“ haben.

Von Ines Bräutigam

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