A39: Letzte Aufträge vergeben

Von Thomas MitzlaffUelzen/Lüneburg. Die Planungen für die Autobahn 39 schreiten voran: Die Niedersächsische Behörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg hat jetzt die Entwurfsaufträge auch für den letzten, 12,6 Kilometer langen Abschnitt zwischen der B71 bei Uelzen und der L265 (Uelzen-Bad Bodenteich) vergeben. "Ein Ingenieursbüro nimmt jetzt die Planung sowohl für die Straßentrasse, als auch für die landesplanerischen Begleitpläne auf", erklärte gestern die stellvertretende Behördenleiterin Annette Padberg auf Nachfrage. Damit würden nunmehr die Entwurfsarbeiten für die gesamte, rund 100 Kilometer lange Trasse, laufen.

Die geplante Autobahn 39 soll die Lücke im Autobahnnetz zwischen Wolfsburg (A 39) und Lüneburg (A 250) schließen. Zusätzlich ist die Schaffung einer leistungsfähigen Bundesstraße als Querspange zwischen der A 14 in Sachsen-Anhalt und der A 39 im Zuge der B 190n geplant.Die Die Autobahn 39 ist dazu in sieben Planungsabschnitte unterteilt. Der längste führt von der B216 östlich von Lüneburg bis zur L 253 bei Bad Bevensen, die beiden letzten sind 33,5 Kilometer lang und sollen von der B244 bei Wittingen über die L289 (Ehra) bis zum Anschluss an die B 188 bei Wolfsburg verlaufen."Wir haben das Ziel, im Jahr 2013 für die ersten Abschnitte Planfeststellungsbeschlüsse zu bekommen", erklärt Padberg. Wenn dann die Haushaltsmittel zur Verfügung stünden und die Ausführungspläne erstellt seien, könnte mit dem Bau begonnen werden, erläutert die stellvertretende Behördenleiterin.

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