Bis Juli 2013 werden zwei Brücken gebaut / Ab März Umverlegung der Bundesstraße 189 /

A  14: Erste Arbeiten haben begonnen

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ct Colbitz. Nach dem ersten Spatenstich Ende November sind an der Baustelle für die A14-Nordverlängerung bei Colbitz die Bagger angerollt. Laut Landesverkehrsministerium wurde mit dem Bau von zwei Brücken begonnen.

Die erste, eine Radwegbrücke, wird voraussichtlich Ende November 2012 und die zweite, als Wirtschaftsweg- und Fledermausbrücke geplant, voraussichtlich im Juli 2013 fertig. Dank der milden Witterung herrscht bereits rege Bautätigkeit. Außerdem sind noch bis Mai Archäologen am Werke.

Weil diese Arbeiten abseits der bisherigen Straßen erfolgen, sind sie für Durchreisende kaum erkennbar. Das wird sich bald ändern, wenn im März nördlich von Mose schwere Erdarbeiten beginnen. Bis 31. Mai wird dann dort die Bundesstraße an der künftigen Anschlussstelle Wolmirstedt umverlegt. Baubeginn für die weiteren vier Brücken soll im Juni und September 2012 sein.

Anschließend erfolgt in den Jahren 2013 und 2014 der Streckenbau. Vom 1. April 2013 bis 15. Dezember 2014 ist die Fertigstellung der Fahrbahn vorgesehen. Die Gesamtkosten für diesen 5,7 Kilometer langen Abschnitt der A14-Nordverlängerung betragen voraussichtlich 49 Millionen Euro.

Wann es dann Richtung Norden weiter geht, steht allerdings in den Sternen (AZ berichtete). Bis auf die Abschnitte Osterburg-Seehausen seien für alle anderen die Planungsentwürfe erarbeitet. Auf einen Termin, wann der nächste Planfeststellungsbeschluss (Baurecht) zu erwarten ist, wollte sich das Ministerium nicht festlegen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte als Termin Februar 2012 gesetzt. Dieser ist allerdings laut Ministerium nicht zu halten.

Da nach Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses erneut Klagen von Umweltschützern zu erwarten sind, wird mit einer weiteren Verzögerung von mindestens einem Jahr gerechnet. Frühestens Ende 2013 könnte es dann mit weiteren Abschnitten weiter gehen. Nur bis 2013 sind allerdings die EU-Mittel für das Projekt (330 Millionen Euro) gesichert.

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