A-39-Streit in Lüneburg offenbar entschärft

mr/nt Lüneburg/Uelzen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, betonen alle Seiten. Vor dem Erörterungstermin am 19. und 20. April in der Stadthalle Uelzen (AZ berichtete) zeichnet sich indes ab, dass die geplante Osttrasse der A 39 in Lüneburg nicht mehr direkt am Kloster Lüne vorbeiführen soll. Vielmehr könnte der Abschnitt nunmehr doch über die bereits vorhandene Ostumgehung zwischen Adendorf und Ebensberg geleitet werden. Bislang galt der enge Kurvenradius von 550 Metern als Hinderungsgrund. Doch inzwischen halten die Planer dies doch für möglich. Stadt und Landkreis Lüneburg wurden darüber Ende vergangener Woche von der Regierungsvertretung, die das Raumordnungsverfahren koordiniert, informiert.

Insbesondere die Stadt Lüneburg hatte voriges Jahr gegen die Variante über ihr Altstadtgebiet vehement protestiert und sich zunächst für einen westlichen Verlauf der A 39 ausgesprochen, was im Kreis Uelzen auf wenig Begeisterung stieß. Uelzens Bürgermeister Otto Lukat hatte daraufhin sogar eine Tunnelvariante am Kloster in die Diskussion gebracht.

Erschienen: 28.03.2007: AZ / TZ 74 / Seite:2

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