Erster Abschnitt der Altmark-Autobahn wird am 29. Oktober freigegeben

A-14-Befürworter demonstrieren

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Rund 50 Fahrzeuge formierten sich zu einem Korso durch Stendal, der den Verkehr behinderte.

Stendal. Es schien, als würde der Himmel bitterlich weinen, weil die Altmark noch immer keinen Autobahnanschluss hat. Etwa 100 Befürworter des A-14-Lückenschlusses demonstrierten am Sonnabend in Stendal mit einer Kundgebung für eine schnelle Vollendung des Projekts.

Mit dabei waren Vertreter aus Mecklenburg-Vorpommern und dem Land Brandenburg, für die die A14 ebenfalls ein wichtiger Lebensnerv ist. Rund 50 Trucker folgten dem Aufruf von IHK und Bürgerbündnis Altmark und formierten sich anschließend zu einem Lkw-Korso durch die Stadt.

Wetterfest zeigten sich Landesverkehrsminister Thomas Webel, Landrat Carsten Wulfänger und Oberbürgermeister Klaus Schmotz (alle CDU), die sich mit in den Regen und damit hinter das Anliegen stellten. Der Minister kam nicht mit leeren Händen. Er hatte eine wichtige Botschaft mitgebracht: Am 29. Oktober wird der erste Abschnitt der A-14-Nordverlängerung bei Colbitz für den Verkehr freigegeben. Gegenüber der Altmark-Zeitung gab sich Webel zuversichtlich, dass die juristischen Hürden für den Weiterbau bald überwunden sind.

Von Christian Wohlt

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