7000 Einwände gegen die A39

mr Uelzen/Lüneburg. Bei der Regierungsvertretung Lüneburg sind bis jetzt Einwände von rund 7000 Privatleuten gegen die A 39 eingegangen. Dies sagte gestern der zuständige Koordinator des Raumordnungsverfahrens, Dr. Holger Manthey. Am 30. Juni endet die Einreichungsfrist.

Manthey rechnet damit, dass noch weitere Einwände gegen die von der Planungsbehörde favorisierte Osttrasse, aber auch gegen die westlichen Varianten eingehen werden. Zudem liegt erst von einem kleinen Teil der 220 betroffenen Kommunen eine Stellungnahme vor. Vier Mitarbeiter seien damit beschäftigt, konkrete Hinweise auf Fehler oder nicht berücksichtigte Fakten zu prüfen. Auch generelle Stellungnahmen zu der Autobahn würden berücksichtigt. Manthey: "Es ist auch interessant, wie ein Projekt von einer Region bewertet wird."

Die SPD-Fraktion im Uelzener Stadtrat wird sich am Montag mit großer Mehrheit für die Osttrasse aussprechen. Fraktionschef Manfred Daum hebt angesichts der Tragweite des Themas den Fraktionszwang auf. Bei einer Probeabstimmung am Mittwochabend gab es unter den anwesenden Mitgliedern eine Gegenstimme und eine Enthaltung.

Erschienen: 16.06.2006: AZ / 138 / Seite:3

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare