Sonder-Impfaktion: Viele Absagen

Uelzen: 300 Astrazeneca-Dosen können nicht verimpft werden

Astrazeneca
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Nicht alle 930 Dosen Astrazeneca werden in der Stadthalle Uelzen bis Sonntag verimpft.
  • Lars Becker
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Längst nicht alle der 930 zur Verfügung stehenden Covid-19-Impfdosen des Herstellers Astrazeneca werden in Uelzen im Rahmen einer Sonder-Impfaktion verimpft. Die Resonanz fiel geringer aus als erhofft.

Uelzen – Am Freitag (25. Juni) ist im Impfzentrum der Landkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg die Sonder-Impfaktion mit dem Vakzin von Astrazeneca angelaufen. Am Sonnabend und am Sonntag werden in der Stadthalle Uelzen weitere Erstimpfungen gegen das Coronavirus durchgeführt, wobei sich Impfwillige dafür zwingend im Vorfeld um einen Termin hatten bemühen müssen.

Das lief offenbar nicht in allen Fällen komplikationsfrei. In der AZ-Redaktion meldete sich ein Bürger, der zwar am Sonnabend letzter Woche der Bitte der Kreisverwaltung um eine E-Mail zwecks Terminabsprache nachgekommen war, aber darauf keinerlei Reaktion erhalten hatte. Telefonisch über das Bürgertelefon durchzukommen, habe sich für ihn auch schwierig gestaltet. Sehr häufig sei besetzt gewesen.

Erstimpfung in der Zwischenzeit beim Arzt erfolgt

Immerhin gab es aber in diesem Fall auf Vermittlung unserer Redaktion doch noch die Kontaktaufnahme – wenn auch zu spät: Am Donnerstag war die erste Corona-Schutzimpfung in einer Arztpraxis erfolgt, so dass kein Termin im Impfzentrum mehr benötigt wurde.

930 zusätzlich vom Land Niedersachsen gelieferte Impfdosen Astrazeneca standen zur Verfügung. Im Ergebnis werden aber nicht alle verimpft. Das hatte sich früh in dieser Woche abgezeichnet. Bis Freitagmorgen um 8.30 Uhr waren 609 Termine vergeben worden, bis 11.30 Uhr waren es 630 – und damit 300 weniger möglich.

Zwischen Erst- und Zweitimpfung nur noch Wochen

Aus dem Impfzentrum hieß es, dass der Freitag leider von mehr als drei Dutzend Absagen geprägt gewesen sei. 40 Termine für Erstimpfungen mit Astrazeneca fielen in der Folge aus den verschiedensten Gründen aus.

Schon deutlich früher als sonst üblich erhalten übrigens alle Teilnehmer der Sonder-Impfaktion in Uelzen ihre Zweitimpfung. Nach Angaben von Kreissprecher Martin Theine werde der Zyklus von bisher zwölf auf neun Wochen verkürzt.

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