Fußball – Bundesliga: Wolfsburg sticht für das Holland-Juwel (20) namhafte Clubs aus

Für zwölf Millionen: Bazoer-Deal fix!

Die erste Verstärkung für die Rückrunde: Riechedly Bazoer (M.) wechselt von Ajax Amsterdam zum VfL Wolfsburg.
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Die erste Verstärkung für die Rückrunde: Riechedly Bazoer (M.) wechselt von Ajax Amsterdam zum VfL Wolfsburg.

ib Wolfsburg. Ein Lichtblick in diesen düsteren Tagen in Wolfsburg: Der VfL sendet mit der Verpflichtung des niederländischen Nationalspielers Riechedly Bazoer für die Rückrunde ein positives Signal inmitten der größten Krise in fast 20 Jahren Bundesliga-Geschichte.

Der 20 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler kommt für zwölf Millionen Euro Ablöse von Ajax Amsterdam und unterzeichnete gestern einen Vertrag bis 2021 bei den Wölfen. Der VfL hat damit eine ganze Reihe an anderen Interessenten ausgestochen: Der schon als sicher geltende Wechsel des Holland-Juwels war in den vergangenen Tagen ins Wanken geraten, da Topclubs wie Arsenal London, FC Liverpool oder Juventus Turin auch ihre Fühler nach Bazoer ausgestreckt haben sollen. Doch dieser entschied sich für Wolfsburg.

„Wir haben uns schon lange mit Riechedly Bazoer beschäftigt und sind nun sehr froh, dass er sich trotz weiterer namhafter Angebote für den VfL Wolfsburg entschieden hat – und das auch langfristig“, erklärte Olaf Rebbe, Leiter Sport. Der sechsfache Oranje-Nationalspieler stünde erst am Anfang seiner Karriere. „Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen wird“, so Rebbe.

Auch VfL-Cheftrainer Valerién Ismaël freut sich über den Neuzugang – wobei die Frage ist, ob er ihn überhaupt noch anleiten wird... Der Franzose muss in den zwei verbleibenden Spielen 2016 Ergebnisse liefern, ansonsten könnte für ihn schon wieder Schluss sein. „Ich kenne Riechedly Bazoer gut und bin von seinen Qualitäten absolut überzeugt. Er passt hervorragend in die Mannschaft und kann mithelfen, den VfL wieder in die Erfolgsspur zu bringen“, erklärte Ismaël.

Bazoer spielte seit 2013 bei Ajax und gab mit 18 Jahren unter Frank De Boer sein Startelf-Debüt beim holländischen Topklub. Zuletzt war die Zukunft in Amsterdam aber ungewiss unter dem jetzigen Coach Peter Bosz, weil es Unstimmigkeiten über den Umgang mit einer Verletzung gab. Bazoer war bei Bosz unten durch und suchte „eine neue Herausforderung“.

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