Fußball – Bundesliga: VfL Wolfsburg zu Gast in Freiburg / Personeller Aderlass in der Defensive

Zweiter Innenverteidiger gesucht

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In der Offensive kam der VfL Wolfsburg (M. Yunus Malli) zuletzt nicht wirklich zum Zuge. Das soll sich nun gegen den SC Freiburg endlich wieder ändern.

jk Freiburg. Sechs Spieltage sind noch zu gehen in der Fußball-Bundesliga. Der Kampf um den Klassenerhalt ist weiter spannend. Mittendrin statt nur dabei ist auch der VfL Wolfsburg, der aber noch über dem Strich steht.

Das soll auch nach der Partie am morgigen Sonnabend (15. 30 Uhr) gegen den SC Freiburg noch der Fall sein.

Seit drei Begegnungen warten die Wölfe auf einen eigenen Treffer. Das letzte Tor erzielten die Grün-Weißen am 25. Spieltag gegen Bayer Leverkusen. „Gegen Schalke und Hertha hat man gesehen, dass wir uns das Tor erarbeiten müssen und es uns nicht einfach so zufliegen wird“, so VfL-Trainer Bruno Labbadia zu den zurückliegenden Auftritten seiner Elf. In der Offensive wurde zuletzt viel durchgewirbelt, aber gebracht hat es nichts. Weder Landry Dimata noch Jungspund Victor Osimhen konnten im Angriff überzeugen. Der VfL Wolfsburg hat weiterhin ein Stürmerproblem! „Offensive Inspiration ist in unserer Situation nicht automatisch gegeben. In dieser Phase brauchen wir dann auch einmal einen Erfolgsmoment, dieser würde den Spielern helfen und daraus können wir dann wieder neue Inspiration beziehen“, meint der Übungsleiter.

Dieses Erfolgserlebnis soll nun bei der Partie gegen den SC Freiburg erarbeitet werden. Immerhin: Die Wölfe haben mit Sicherheit gute Erinnerungen an die Breisgauer. Denn im Hinspiel siegten die Grün-Weißen mit 3:1 gegen die Mannschaft aus dem Schwarzwald. Damals aber noch unter der Leitung von Ex-Trainer Martin Schmidt. Zum kommenden Gegner äußerte sich der aktuelle Coach: „Es wird ein intensives Spiel. Das ist das, was Freiburg auszeichnet. Sie sind eine Mannschaft, die sehr geschlossen arbeitet.“

Oft musste in den vergangenen Auftritten viel rotiert werden aufgrund des personellen Aderlasses. So wird es wohl auch morgen geschehen. Vor allem in der Innenverteidigung gehen Labbadia die Alternativen aus. Jeffrey Bruma wird aufgrund einer Virusinfektion derzeit untersucht und kein grünes Licht für die Partie gegen Freiburg bekommen. Hinter Felix Uduokhai steht noch ein Fragezeichen, ob er in dieser Saison überhaupt noch einmal auflaufen wird. Auch John-Anthony Brooks ist keine Option. Favorit auf die Position neben Robin Knoche ist wohl Paul Jaeckel aus der U23.

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