Zuversicht trotz Stillstand

+
„Es war ein Schritt in die richtige Richtung“: VfL-Keeper Diego Benaglio wertete den Auftritt in München durchaus positiv.

dpa/ib München. Quo vadis, VfL? Nach der Standard-Pleite bei Bayern München stehen Wolfsburgs Auswärtsschlaffis zum x-ten Mal in dieser Saison am Scheideweg in der Fußball-Bundesliga. Wohin also führt der Weg in den kommenden Wochen?

Das Punktepolster nach unten ist kleiner als der Abstand zu den eigentlich angestrebten internationalen Plätzen. Die Wölfe schaffen es nicht, sich aus dem grauen Mittelmaß zu lösen.

VfL-Torwart Diego Benaglio wollte die Begegnung allerdings richtig eingeordnet wissen. „Wir haben nicht gegen irgendeine Mannschaft gespielt, sondern gegen Bayern München. Es war ein Schritt in die richtige Richtung“, urteilte der Schlussmann. „Leider ist es am Ende nicht so ausgegangen, wie wir es uns vorgestellt haben.“

Das nächste Heimspiel gegen Mönchengladbach muss weitere Aufschlüsse liefern, ob der VfL-Neuaufbau wirklich Konturen bekommt. „Genau wie gegen München wird es ein schweres Spiel. Aber wir können aus unseren ersten beiden Partien viele positive Dinge mitnehmen“, meinte Benaglio.

Auch Wolfsburgs Kapitän Christian Träsch hat Fortschritte ausgemacht und will darauf gegen die bärenstarken Fohlen aufbauen. „Gegen Gladbach müssen wir so anfangen, wie gegen die Bayern. Zuhause spielen wir auch mutiger nach vorne.“

Zuversicht versprüht auch der von Abwanderungsgedanken umrankte Goalgetter Mario Mandzukic: „Wir haben Respekt vor den Gegnern, aber keine Angst. Wir haben gezeigt, dass wir stark sind.“ Nun würden zwei Heimspiele folgen, „aus denen wir sechs Punkte holen können und müssen“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare