Fußball – Bundesliga: VfL Wolfsburg empfängt Mainz / Feier zur 20. Bundesliga-Saison

Zurück in die Zukunft

Wolfsburgs Aufstiegshelden von 1997 (v. l. Matthias Stammann, Peter Kleeschätzky, Michael Spies, Jörg Hoßbach, Ulf-Volker Probst und Sven Radtke) werden den Fanmarsch zum Stadion anführen.
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Wolfsburgs Aufstiegshelden von 1997 (v. l. Matthias Stammann, Peter Kleeschätzky, Michael Spies, Jörg Hoßbach, Ulf-Volker Probst und Sven Radtke) werden den Fanmarsch zum Stadion anführen.
  • VonMichael Theuerkauf
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Wolfsburg. Ein geschichtsträchtiges Spiel steht am Sonntag für die Bundesliga-Fußballer des VfL Wolfsburg an, wenn der 1. FSV Mainz 05 zu Gast in der Volkswagen Arena (15.30 Uhr) ist. Der VfL feiert seine 20. Bundesliga-Saison in Folge seit dem Aufstieg in Deutschlands Elite-Liga.

Jeder Fan, der es damals miterlebte, wird sich an diesen 11. Juni 1997 erinnern können: 

Der VfL Wolfsburg stieg am letzten Spieltag durch ein 5:4-Heimsieg in die Fußball-Bundesliga auf. Der Gegner von damals ist auch der Gegner von morgen: Mainz 05. „Ich kann mich an den Aufstieg und den 5:4-Sieg des VfL gegen Mainz noch gut erinnern, weil es damals eine echte Überraschung war“, so VfL-Chefcoach Dieter Hecking. Seinen Spielern sei die Bedeutung des Spiels gegen die Mainzer auch bewusst, da die „Fans das Jubiläum mit dem Fanmarsch und dem Fanfest natürlich auch entsprechend dokumentieren.“ Dadurch sei es auch für das Team „ein besonderes Spiel.“

Am vergangenen Wochenende musste das Team in letzter Minute eine bittere 1:2-Niederlage beim SV Werder Bremen hinnehmen. Hecking gab sich aufgrund der Eindrücke in dieser Woche zuversichtlich, dass es gegen die Rheinländer besser laufen wird: „Ich habe eine sehr lebhafte Mannschaft erlebt, die im Training immer Gas gibt. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft deutlich besser spielen wird als gegen Bremen.“ Das Ziel für die Begegnung formulierte der Wölfe-Trainer so: „Wir werden alles versuchen, um den Dreier am Sonntag einzufahren.“

Hecking zeigt sich durch die bisherigen Leistungen des FSV beeindruckt und warnt: „Mainz kann ein unangenehmer Gegner sein.“ In dem Fakt, dass das Team von FSV-Trainer Martin Schmidt unter der Woche auch in der Europa League aktiv war, sieht der Wölfe-Coach keinen Vorteil. „Das spielt heutzutage keine Rolle mehr. Wir kennen das aus den letzten zwei Jahren und haben das immer optimal hinbekommen.“

Es könnte am Sonntag noch zu einem weiteren Jubiläum kommen: Maximilian Arnold steht bereits vor seinem 100. Bundesligaspiel. Hecking lobt seinen Mittelfeldmann: „Maxi hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt und alles umgesetzt, was wir von ihm verlangt haben.“ Und die Chancen auf einen Einsatz stehen recht gut für das Eigengewächs. Neben Josuha Guilavogui wird auch Luiz Gustavo im defensiven Mittelfeld gegen den FSV Mainz noch nicht bereitstehen. Für den Brasilianer kommt die Partie vor heimischer Kulisse zu früh. „Es reicht noch nicht“, musste Wolfsburgs Trainer eingestehen, dass sein brasilianischer Mittelfeldstratege seine Muskelverletzung noch nicht auskuriert hat.

Personell könnte es allerdings auch weitere Veränderungen geben. Den formschwachen Philipp Wollscheid und Vieirinha droht gegen Mainz ein Platz auf der Auswechselbank. Dafür könnten Robin Knoche und Christian Träsch in die Startelf berufen werden.

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