Zehn als Ziel: VfL will Erfolgsserie ausbauen

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Was will Naldo (l.) Abwehrkollege Simon Kjaer (2.v.l.) sagen? „Du bist verletzt und spielst gegen Borussia Mönchengladbach nicht.“ Auch Jan Polak (3.v.l.) ist angeschlagen.

Wolfsburg - von Matthias Jansen. Der Klassenerhalt des VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga ist seit dem 3:0 bei Werder Bremen so gut wie unter Dach und Fach. Rein rechnerisch fehlt der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking nur noch ein Sieg.

Den letzten Schritt wollen die Wölfe am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach machen. „Es gilt für uns, weiter erfolgreich Fußball zu spielen“, sagt Hecking, der die Serie von sechs Spielen ohne Niederlage bis zum Saisonende ausbauen will. „Ich will ungeschlagen bleiben“, legt der Herr der Wölfe hohe Maßstäbe an sein Team an.

Aber was soll der ganze Trubel, wo es für die Wölfe eigentlich nur noch um die berühmte „goldene Ananas“ geht? Neben den eigenen Fans, die seit dem 19. Januar (2:0 gegen den VfB Stuttgart) auf den dritten Heimsieg warten, schaut die gesamte Bundesliga-Konkurrenz auf die Grün-Weißen.

Drei der verbliebenen vier Gegner – Mönchengladbach, Hamburg und Frankfurt – haben in dieser Saison „noch Ziele zu erreichen, spielen um die Europa League-Plätze“, mahnt hecking, dass sich seine Mannschaft doch nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung aussetzen sollte.

„Wir sollten uns so teuer wie möglich verkaufen, wollen in allen Spielen punkten“, meinte Hecking. Der Anfang soll gegen die Gladbacher Fohlen in der ausverkauften VW-Arena gemacht werden. Im Hinspiel – so Hecking – hätte er sich als Nürnberger Trainer gefragt, wie Wolfsburg gegen eine eigentlich schlechtere, aber effiziente Gladbacher Mannschaft 0:2 hätte verlieren können.

„Ich möchte den Spieß diesmal umdrehen“, sagt Hecking. Das Schlüsselwort für den VfL-Trainer ist die Konzentration. „In Bremen hat die Mannschaft gezeigt, zu was sie fähig ist. Das ist wieder die Grundvoraussetzung“, erklärte Hecking.

Das Risiko, angeschlagene Spieler wie Simon Kjaer oder Jan Polak einzusetzen, will der Wolfsburger Coach nicht mehr eingehen. Beide wären im Training zwar wieder aktiver gewesen, „werden nur – wenn sie grünes Licht geben – dem Kader angehören“, setzt Hecking beim letzten Schritt zum Klassenerhalt nur auf vollständig fitte Spieler.

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