Fußball – 1. Bundesliga: Marin Pongracic wechselt aus Salzburg zum VfL

Wölfe verstärken ihre Defensive

Bald gegeneinander in der Bundesliga: VfL-Neuzugang Marin Pongracic (l.), hier noch im Salzburger Trikot, und der Leipziger Yussuf Poulsen (M.).
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Bald gegeneinander in der Bundesliga: VfL-Neuzugang Marin Pongracic (l.), hier noch im Salzburger Trikot, und der Leipziger Yussuf Poulsen (M.).

Wolfsburg – Das Gerücht kursierte schon seit mehreren Tagen in den Medien, seit gestern ist es nun gewiss: Marin Pongracic wechselt vom österreichischen Meister RB Leipzig zum VfL Wolfsburg.

Der 22-jährige Innenverteidiger, der beim VfL die Rückennummer 22 tragen wird, unterschrieb beim Fußball-Bundesligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 und nahm bereits gestern am Training seines neuen Klubs teil.

„Besser hätte das neue Jahr für mich aus sportlicher Sicht nicht starten können. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die deutsche Bundesliga. Der VfL Wolfsburg ist ein ambitionierter Verein mit hohen Ansprüchen, bei dem ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen will“, erklärte Pongracic, der am 11. September 1997 in Landshut geboren wurde, aber kroatische Wurzeln besitzt. Ausgebildet wurde der Defensiv-Akteur im Nachwuchs beim FC Bayern München, anschließend ging es für ihn weiter zum FC Ingolstadt. Seine erste Herren-Station hieß 2016 TSV 1860 München. Über die zweite Mannschaft schaffte er den Sprung ins Zweitliga-Team. Die Löwen verließ er nach deren Abstieg in die 3. Liga und wechselte zu RB Salzburg nach Österreich. Für die Bullen absolvierte der 1,90-Meter-Hüne 34 Ligapartien, sechs Europa-League-Duelle sowie sogar ein Spiel in der Champions League. Dazu bejubelte er 2018 und 2019 jeweils den Gewinn der Meisterschaft sowie den Pokalsieg im vergangenen Jahr.

Zuletzt lief es für Pongracic bei den Salzburgern („Dennoch war es eine tolle und erfolgreiche Zeit, in der ich mich enorm weiterentwickelt habe“) aber nicht nach Wunsch. Der VfL nutzte die Gunst der Stunde und schlug zu. „Mit Marin erhöht sich unsere Variabilität in der Innenverteidigung noch einmal deutlich. Er ist schnell und stark in der Spieleröffnung. Dazu hat er durch seine Zeit in Salzburg trotz seines jungen Alters schon einiges an Erfahrung sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene vorzuweisen“, freut sich Wolfsburgs Sportdirektor Marcel Schäfer bereits auf den Neuzugang, der dreimal für die kroatische U21-Nationalmannschaft aktiv war und voller Tatendrang ist.

VON FLORIAN SCHULZ

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