Wölfe im Last-Minute-Kaufrausch!

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Dieter Hoeneß kann zufrieden sein: Am Montag verpflichtete der VfL-Manager gleich fünf Nationalspieler. Darunter auch den Leverkusener Patrick Helmes.

Wolfsburg - Von Ingo Barrenscheen. Gib’ mir fünf! Trainer Steve McClaren hatte Dieter Hoeneß regelrecht um Winter-Verstärkungen angefleht. Und der Manager des VfL Wolfsburg kam der Bitte massiv und spektakulär nach. Nicht einen, nicht zwei, nicht drei, nicht vier – nein, sage und schreibe fünf Neuzugänge wanderten in die Tüte beim Winter-Schlussverkauf!

Die Wölfe im Last-Minute-Kaufrausch. Der gestrige Montagvormittag war zunächst den Fußball-Designern von morgen vorbehalten: Hoeneß verpflichtete die Talente Koo Ja-Cheoul (21/Jeju United FC) und der Yohandry Orozco (19/FC Zulia). Die Top-Marken hob er sich für den Nachmittag auf: Im Paket verkündete der VfL die Verpflichtung von Leverkusens Patrick Helmes (26), Tuncay Sanli (29/Stoke City) und Jan Polak (29/RSC Anderlecht). Fünf Nationalspieler auf einen Streich! Hoeneß hob beim Blick auf seine Auswahl die gute Mischung hervor: „Neben erfahrenen Spielern, die uns hoffentlich kurzfristig helfen werden, haben wir bewusst auch Spieler verpflichtet, die Perspektive haben.“ Mittelfristiges Ziel des Vereins bleibe „der Aufbau einer neuen Mannschaft, die sich durch Siegeswillen, Qualität und Leidenschaft auszeichnet“.

Gleichermaßen besänftigte er den angefressenen Coach McClaren. Der hatte vehement mehr Qualität für die Rückserie gefordert und nun bekommen. „Der Verein hat hart an den Neuzugängen gearbeitet, und am Ende hat es sich gelohnt: Wir haben jetzt insgesamt sechs Spieler dazubekommen und unseren Kader dadurch verbessert.“ Das halbe Dutzend (inklusive Dieudonné Mbokani) würde „den Konkurrenzkampf auf jeder Position schüren“. Jeder Spieler stünde nun vor einer Herausforderung, so McClaren.

Der angedachte Transfer-Hammer mit Schalkes Jefferson Farfan platzte auf der Zielgeraden. Der VfL war sich mit Spieler und Verein über den 15-Millionen-Euro-Deal einig, doch der Peruaner wollte bei der Vertragsauflösung abkassieren – da gab’s das Veto von Königsblau.

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