Und wirklich jeder weiß, was zu tun ist!?

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Eine oder zwei Positionen will VfL-Trainer Dieter Hecking im Spiel gegen Zweitligist Aalen verändern. Jan Polak (r.) ist angeschlagen und damit ein Kandidat, im DFB-Pokal nicht zu spielen.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Goldener Herbst oder vorzeitiger Wintereinbruch! Das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal könnte bei Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg zu einer Eiszeit führen. Gegen Zweitligist VfR Aalen (Heute, 19 Uhr) ist die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking klarer Favorit. Ein Ausscheiden könnte die nach drei Liga-Siegen bisher noch positive Stimmung rund um die VW-Arena blitzartig abkühlen lassen.

„Berlin ist immer ein lohnendes Ziel. Da wollen wir einen Ausrutscher vermeiden“, deutet Manager Klaus Allofs an, dass es den Grün-Weißen durchaus wichtig ist, im nationalen Pokalwettbewerb möglichst zu überwintern. „Wenn man die Möglichkeit hat, gegen einen Zweitligisten weiterzukommen, dann sollte man das auch mit aller Ernsthaftigkeit angehen“, lebte Trainer Hecking die richtige Einstellung vor.

Obwohl das Pokalspiel gegen den Aalener Außenseiter zwischen den Liga-Auftritten gegen Hoffenheim (2:1) und Bayern München mit der Aussicht lockt, Kräfte zu sparen, wird Hecking die Aufstellung vom Wochenende kaum verändern. Maximal eine oder zwei Positionen wären geplant, meint der Herr der Wölfe. „Wir wollen mit der besten Mannschaft spielen und nach Möglichkeit sicher weiterkommen.“

Ein Kandidat für die Startelf ist Luiz Gustavo. Der Brasilianer, der gegen Hoffenheim gelb-rot-gesperrt fehlte, könnte den Tschechen Jan Polak (Prellung des Beckenkamms) im defensiven Mittelfeld ersetzen. Dort sieht Hecking einen Schlüssel für das Weiterkommen.

Gegen Aalen wird Wolfsburg wieder weite Strecken des Spiels in Ballbesitz sein. Fehler im Spielaufbau sollen dringend vermieden werden. „Gegen konterstarke Mannschaften mit gutem Umschaltspiel“ könnte sich das extrem negativ auswirken. „Unabhängig davon, ob es gegen einen Erst-, Zweit- oder Drittligisten geht“, so Hecking.

Der Respekt vor Aalen ist bei den Wolfsburger Machern groß. „Der VfR spielt eine gute Rolle in der Zweiten Liga und präsentiert sich als sehr homogene Einheit, in der jeder genau weiß, was er zu tun hat“, lobt Hecking. Hauptsache, seine Spieler wissen auch, was zu tun ist.

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