Will Mandzukic weg? Veto von Magath

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Schweigt über seine Zukunft: VfL-Torjäger Mario Mandzukic (r., hier gegen Franck Ribéry) will angeblich weg aus Wolfsburg.

dpa/ib München. Verliert Wolfsburg nach Edin Dzeko etwa erneut einen Balkan-Bomber? Das Rätselraten um Mario Mandzukic hat beim VfL die Enttäuschung über die obligatorische Pleite beim FC Bayern München überlagert! Der wiedergenesene Torjäger soll unzufrieden sein und blockte pikanterweise nach seinem Comeback Aussagen über seine Zukunft ab. Nicht gerade eine Liebeserklärung...

„Über das will ich jetzt nicht reden“, erklärte Mandzukic angesprochen auf einen Verbleib oder möglichen Wechsel. Auch auf die Frage, ob er sich in Wolfsburg wertgeschätzt fühle, wollte Mandzukic „keine Antwort“ geben. Sein Berater Ivan Cvjetkovic hatte vor dem Gastspiel in München gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ geäußert, dass sich der Torjäger nicht mehr so recht wohl fühle beim VfL.

Erstaunen darüber bei Trainer Felix Magath. Er erwiderte bei Liga total: „Ich habe mit seinem Berater gesprochen und der hat mir vor zehn Tagen noch gesagt, dass sich Mario in Wolfsburg wohl fühle und er gerne seinen Vertrag verlängern würde. Das ist das, was mir sein Berater ins Gesicht gesagt hat.“ Ja, was denn nun!?

Kolportiert wird Interesse von Tottenham Hotspurs. Von dort wird abgewiegelt. Teammanager Harry Redknapp: „In dieser Phase ist es schwierig, Spieler zu verpflichten, die man gerne hätte. Ich denke nicht, dass wir noch etwas unternehmen.“ Dennoch soll aus England ein Angebot beim VfL reinflattern.

Bis Dienstag ist noch Zeit, dann schließt das Winter-Transferfenster. Magath will seinen wertvollsten Angreifer nicht ziehen lassen. „Bei mir ist keine Anfrage gelandet. Und ich glaube, ich wüsste, wenn woanders bei uns im Verein eine Anfrage angekommen wäre“, erklärte der Baumeister und ergänzte: „Mario wird auch nächste Woche wieder in Wolfsburg spielen.“

Der Abschied des Kroaten wäre ein herber Verlust. „Mario ist mit seiner ganzen Wucht nach vorn wichtig für uns“, urteilte Kapitän Christian Träsch.

Die Trennung von anderen VfL-Spitzen ist hingegen durchaus erwünscht: „Ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere Spieler uns noch verlässt“, sagte Magath. Patrick Helmes wurde am Wochenende bei Borussia Dortmund gehandelt. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke winkte ab: „Wir haben Lucas Barrios oder Mo Zidan, damit sind wir gut aufgestellt.“ Eintracht Frankfurt hätte Helmes liebend gern, kann ihn sich aber offenbar nicht leisten. Trainer Armin Veh grantelte: „Ich glaube, dass es nicht klappt. Was da aufgerufen wird, ist einfach nicht machbar für uns.“ Auch Srdjan Lakic steht zum Verkauf: 1899 Hoffenheim ist ein Kandidat.

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