Wieder da, aber noch lange nicht am Limit

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Bis zu neun Stunden schuftete Alexander Hleb (r.) zuletzt mit dem Stabhochspringer Tim Lobinger.

Wolfsburg - Von Arek Marud. Der Satz klang wie eine Erlösung: „Ich bin wieder da“, hatte Alexander Hleb nach dem ersten Mannschaftstraining mit dem VfL Wolfsburg gesagt. Es ist aber nur ein erster Schritt auf dem Weg zum Comeback.

Obwohl Hleb erstmals mit seinen neuen Teamkollegen mittrainieren durfte, ist die Leihgabe vom FC Barcelona noch lange nicht bei 100 Prozent. „Ich weiß, dass ich noch Zeit brauche, bis ich wieder im Rhythmus bin. Ich bin vorsichtig, weil mir die letzte Sicherheit und Stabilität im Knie fehlen. Deswegen werde ich weiter intensiv im Kraftbereich und an meiner Beweglichkeit arbeiten.“

Hlebs nächste Etappe auf dem Weg zur Bundesliga-Rückkehr ist die stetige Steigerung des Trainingspensums. Der Weißrusse wolle seinen Trainingsrückstand aufholen und nach und nach in den täglichen Übungsbetrieb integriert werden. „Aber im Moment bin ich glücklich, wieder mit der Mannschaft trainieren zu können. Ich habe die letzten Wochen hart gearbeitet, um dieses erste Ziel zu erreichen.“ Noch aber ist das Knie nicht stabil genug, um sich der vollen Belastung auszusetzen. Hleb müsse zunächst vollstes Vertrauen gewinnen. Um dann Schnelligkeit und Ballgefühl zurückzuerlangen.

Acht bis neun Stunde täglich hatte Hleb zuletzt an seiner Fitness gearbeitet. Immer an seiner Seite der Stabhochspringer Tim Lobinger, ohne den Hleb vermutlich in dieser Woche noch nicht zurückgekehrt wäre. „Tim hat großen Anteil an meiner Genesung. Er und die Unterstützung meiner Frau und Familie haben mir in der schwierigen Phase am meisten geholfen.“ Nun will der 55-fache Nationalspieler so schnell wie möglich dem VfL helfen. „Der erste Schritt dafür ist gemacht, und mit der notwendigen Geduld werde ich dieses Ziel auch erreichen.“

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