Fußball – Bundesliga: Mario Gomez findet deutlich Worte für Julian Draxler

„Wer nicht hier sein will, soll gehen“

Auf dem Abflug? Möglicherweise bestritt Julian Draxler (r.) am Sonnabend das letzte Heimspiel für den VfL Wolfsburg.
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Auf dem Abflug? Möglicherweise bestritt Julian Draxler (r.) am Sonnabend das letzte Heimspiel für den VfL Wolfsburg.

ar Wolfsburg. Wortlos und ohne Gruß an die Fans verschwand Julian Draxler gleich nach dem Abpfiff in der Kabine und ward nicht mehr gesehen.

Trotz des 1:0-Sieges des VfL Wolfsburg über Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga will rund um die VW Arena einfach keine besinnliche Adventsstimmung aufkommen.

„Wer nicht hier sein will, der soll auch gehen“, betonte Draxlers Nationalmannschaftskollege Mario Gomez. Im Winter müsse klar gesagt werden, wer „Bock“ auf die Wölfe habe. Zumindest gegen Frankfurt zeigte der wechselwillige Draxler, dass er mit der richtigen Einstellung ein ganz wichtiger Spieler für den VfL sein kann. Überraschend optimistisch war anschließend Sieg-Torschütze Jeffrey Bruma, was einen Verbleib des Zehners anbelangt. Er sei sich sicher, auch 2017 an Draxlers Seite zu spielen, betonte der Niederländer.

Auch von anderen Mitspielern erhielt der viel Gescholtene aufbauende Worte. So meinte Maximilian Arnold, der Auftritt „hat für sich gesprochen.“ Und selbst Eintracht-Coach Niko Kovac fühlte sich bemüßigt Stellung zu dem Thema zu nehmen Ihm habe Draxler „ganz gut gefallen“, warf Kovac ein, als Trainerkollege Valérien Ismaël eine Frage zu Draxler nicht stante pede beantwortete.

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