Fußball – Bundesliga: Wölfe auf einem Level mit Juventus Turin

Weghorst und der „super Fakt“

+
Obenauf: Die Wölfe (Josuha Guilavogui) verbuchten das 1:1 in Leipzig (r. Christopher Nkunku) als Erfolg. 

Leipzig – So können die Hammer-Herbstwochen weitergehen! Der VfL Wolfsburg hat die erste Reifeprüfung nach der Länderspielpause mit Bravour bestanden und schnappte sich ein redlich verdientes 1:1-Unentschieden beim selbsternannten Titelaspiranten RB Leipzig.

Damit bleiben die Grün-Weißen nicht nur der einzige ungeschlagene Bundesligist in dieser Spielzeit, sondern neben dem italienischen Serienmeister Juventus Turin um Superstar Cristiano Ronaldo auch die einzige Profimannschaft aus den vier Top-Ligen Europas, die noch ohne eine Niederlage ist.

„Das ist auf jedem Fall ein super Fakt und zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Es war heute ein guter Test für uns gegen einen sehr starken Gegner und ein schönes Spiel, um uns zu zeigen. Und ich finde, wir haben das gut gemacht“, freute sich Goalgetter Wout Weghorst, wieder einmal verantwortlich für den einzigen Treffer der Minimalisten-Wölfe. In seinen Augen stellte der zweite Durchgang „eine der besten Halbzeiten der ganzen Bundesliga-Saison“ dar. Der Wolfsburger Nimbus der Unbesiegbarkeit ist auch für den Niederländer ein persönliches Novum: „Eine Serie von 20 Spielen ohne Niederlage hatte ich noch nie. Darauf können wir stolz sein.“ In die gleiche Kerbe schlug Keeper Pavao Pervan: „Das haben die wenigsten von uns schon mal erleben dürfen. Es ist gut zu wissen, dass es unter dem neuen Trainer so gut funktioniert.“

Immerhin kam Wolfsburg nicht bei irgendjemanden zurück. Das bekräftigte auch Kapitän Josuha Guilavogui: „Nach einem 1:0-Rückstand in Leipzig ist es nicht einfach, mit einem Punkt nach Hause zu fahren.“ Auch Mittelfeldspieler Maximilian Arnold war „sehr, sehr froh, hier zurückgekommen zu sein. Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir sogar noch ein zweites Tor schießen können“, erklärte das VfL-Eigengewächs im NDR-Interview. Wobei Arnold vor jedem Gegner im deutschen Oberhaus den gleichen Respekt hat: „Es gibt keine Laufkundschaft mehr, alle Spiele sind auf des Messers Schneide. Wir müssen immer an das Maximum gehen – wenn wir das erreichen, kann man einen Punkt wie heute mitnehmen.“

ib

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare