18 000 Fans sind den Idolen ganz nah

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VfL-Stars zum Anfassen: Bei der Autogrammstunde auf der Stadion-Promenade schrieben sich die Profis die Finger wund.

at Wolfsburg. Endlich wieder Fußball! Mit einem kunterbunten Stadionfest feierte Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg am Sonntag seinen Saisonauftakt gemeinsam mit 18 000 Fans. Vor dem Testspiel gegen Olympique Marseille kamen Wolfsburgs Anhänger ihren Idolen ganz nah und vergnügten sich rund um die Volkswagen Arena.

Hüpfburgen und Riesenrutschen, Street-Soccer und Torwand-Schießen, RC-Autorennen und vieles mehr warteten auf die Besucher, unter die sich auch Animationskünstler mischten. Vor der Arena gewährte der Verein einen Blick in den Original-Mannschaftsbus der Profis. Für Niklas (10) aus Wolfsburg war das Probesitzen ein tolles Erlebnis. Er nahm auf dem Ledersitz seines Idols Bas Dost Platz. So dicht dran, das fand Niklas einfach nur „gut“.

Ein echtes und abwechslungsreiches Profitraining bekamen die Nachwuchskicker bei Roy Präger und der VfL-Fußballschule geboten. „Gerade in dem Alter ist es wichtig, verschiedene Positionen anzubieten“, so Präger.

Auf der VfL-Aktionsbühne sorgten die Stadionsprecher Helmut Eickhoff und Georg Poetzsch für Stimmung. Neben verschiedenen Show-Acts freute sich die Fangemeinde besonders auf Vorstellung der Neuzugänge Timm Klose, Daniel Caligiuri, Max Grün und Stefan Kutschke. „In erster Linie geht es darum, beim VfL gute Spiele abzuliefern und einen Stammplatz zu erobern“, nahm sich Klose im Interview mit Eickhoff und Poetzsch vor. Dazu gab Klose Entwarnung zu seiner Knieverletzung: „Ich bin wieder da und voll einsetzbar.“ Caligiuri, der sich im Trainingslager eine Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte, sorgte ebenfalls für Erleichterung: „Ich bin froh, dass es nicht so schlimm ist und versuche, so schnell wie möglich zurückzukommen.“

Auch Trainer Dieter Hecking sowie die VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs, Wolfgang Hotze und Thomas Röttgermann stellten sich den Fragen der Stadionsprecher. Hecking zeigte sich dabei mit der Vorbereitung „sehr zufrieden“. Ein Saisonziel ließ sich der VfL-Coach ebenso entlocken: Nach den Bayern, Dortmund, Schalke und Leverkusen gäbe es sechs bis sieben Mannschaften, die um die Plätze fünf und sechs kämpfen. „Da gehören wir mit Sicherheit dazu“, so Hecking. Er hoffe auf das Erreichen des internationalen Wettbewerbs.

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