VfL: Spaßiges 6:0 vor 2500 Zuschauern

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Stürmer Patrick Helmes erzielt in dieser Szene das erste VfL-Tor nach der Sommerpause.

Gifhorn - Von Arek Marud und Benjamin Post. 6:0 zum Saisonauftakt und jede Menge Spaß. Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat Freitagabend am ersten Trainingstag ein Freundschaftsspiel gegen den Bezirksligisten TuS Neudorf-Platendorf in der Gifhorner Flutmulde gewonnen.

2500 Fans waren gespannt, wie ihre Wölfe aus der Sommerpause starten würden. Und ob Platendorf den VfL zumindest ein wenig fordern könnte. Vor der Pause definitiv. Wolfsburg tat sich sehr schwer und führte nur mit 2:0. Kurz vor der Pause traf Platendorf sogar die Latte. Natürlich dominierten die Wolfsburger die Partie, ohne bedingungslosen Einbahnstraßenfußball zu praktizieren.

Trainer Felix Magath forderte (noch) keine Wunderdinge von seinen Spielern. „Ich glaube, es hat nicht nur den Besuchern und dem Gegner richtig Spaß gemacht, sondern auch uns. Es war der erste Auftritt. Da funktioniert noch nicht alles. Aber es war ein guter Anlass, um reinzukommen“, war Magath mit dem Aufgalopp ebenso zufrieden wie auch mit seinen Neuzugängen Srdan Lakic (Kaiserslautern) und Patrick Ochs (Eintracht Frankfurt).

„Sie haben mir sehr gut gefallen. Ich bin sicher, dass uns beide weiterhelfen.“ Lakic führte sich mit einem Tor zum 2:0 (38.) ein, nachdem Sturmpartner Patrick Helmes in der 20. Minute das erste Saisontor erzielt hatte. Nach dem Wechsel kam auch der Pole Mateusz Klich zum Einsatz. „Ich freue mich, dass ich mein erstes Spiel für den VfL gemacht habe und ein Tor erzielen konnte“, sagte Lakic. Auch Helmes gefiel der erste Trainingstag. „Ich starte lieber mit einem Spiel in die Vorbereitung.“ Sebastian Polter (50.), Mario Mandzukic (74.) und Thomas Kahlenberg (83./89.) erhöhten nach dem Wechsel.

Einen überraschenden, weil unerwartet langen Einstand feierte der Betzhorner Bjarne Thölke. Neben Marcel Schäfer einziger VfL-Akteur, der durchspielte. Thölke agierte zunächst neben Simon Kjaer, später neben Alexander Madlung in der Innenverteidigung und war zufrieden. „Die Mitspieler haben viel mit mir geredet. Es war kein Problem, 90 Minuten zu spielen.“

Beinahe wäre dem ehemaligen Wahrenholzer das Führungstor gelungen. Nach 15 Minuten köpfte er nach einer Ecke knapp übers die Latte. „Den hätte ich machen können.“ Erste Unterschiede zu seiner A-Jugend-Zeit machte der 19-Jährige ebenfalls schon aus. „Wir haben ziemlich offensiv und viel auf Abseits gespielt. Das war schon ungewohnt.“

Und es wird noch ungewohnter. Vor allem aber anstrengender. Erstes Training der neuen Saison soll am Sonnabend ein Waldlauf sein...

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