VfL-Profis: Wahnsinnsfeier im Samba-Zug

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Einsteigen, bitte: Der VfL Wolfsburg (v. l. Mario Mandzukic, Josué, Arne Friedrich und Grafite) feierte mit den Fans den Klassenerhalt auf der Rückfahrt in zwei Sonderzügen.

Sinsheim - Von Arek Marud.  Ein ganzer Verein auf Triumphfahrt: Nach dem geschafften Klassenerhalt löste der VfL Wolfsburg sein Versprechen ein. Spieler und Trainer Felix Magath stiegen in die beiden Sonderzüge ein und kehrten mit ihren begeisterten Fans in die Heimat zurück.

Volksfeststimmung auf Schienen: Auf der rund 500 Kilometer langen Rückfahrt feierten und stießen die VfL-Profis mit ihren Fans an. Um 18.31 Uhr stiegen die bestens gelaunten Grafite, Arne Friedrich, Josué, Cicero, Mario Mandzukic, Alexander Madlung, Fabian Johnson, Simon Kjaer und Thomas Kahlenberg in den Sambazug ein.

Eine halbe Stunde später rollte der zweite Sonderzug am Bahnhof in Sinsheim los. Mit an Bord Felix Magath und Party-Kanone Sascha Riether. „Er hat den Fans Freibier ausgegeben, mitgefeiert und angestoßen. Und die VfL-Hymne hat er auch angestimmt und mitgesungen“, erzählt Daniel Witt.

Der Knesebecker begleitete den VfL mit dem Sambazug zur Auswärtspartie gegen Hoffenheim und war begeistert. „Der Sambawagen war proppevoll.“ Und Riether aus dem Häuschen„Was hier abgeht, ist der pure Wahnsinn“, teilte er seinem Mitspieler Marcel Schäfer, der zeitgleich im „aktuellen Sportstudio“ saß, telefonisch mit.

Zeitweise gab es kein Durchkommen in den Gängen. Die Spieler kämpften sich von Abteil zu Abteil vor, machten Fotos mit den Fans, schrieben Autogramme und plauderten über das Zitterfinale.

Von dem Lied „Nie mehr 2. Liga“ haben Grafite und Co. vermutlich noch heute einen Ohrwurm. „Toll, dass wir den Fans auf diese Weise für ihre Unterstützung Danke sagen können. Jetzt blicken wir gemeinsam in die neue Saison – in der ersten Liga“, strahlte Madlung.

In Wolfsburg angekommen, wartete auf den freudetrunkenen VfL-Tross eine Überraschung. Hunderte von Fans empfingen ihre Nichtabstiegs-Helden am Bahnhof. Makoto Hasebe rieb sich verwundert die Augen, als er als Erster den Zug verließ und in den Armen der Anhänger versank.

Selbst Oberbürgermeister Prof. Rolf Schnellecke empfing die Wölfe unter tosendem Beifall am Bahnhof und drückte vor Glück Magath an seine Brust. Das Ende einer unvergesslichen und wohl einmaligen Fahrt.

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