VfL-Coach mit klarer Meinung zur Mentalität

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Der VfL feierte dank starker Geschlossenheit Sieg Nummer drei.

Mainz – Gut gelaunt zeigte sich Oliver Glasner, Trainer des VfL Wolfsburg, am Samstagabend im ZDF-Sportstudio. Kein Wunder, hatte seine Mannschaft doch wenige Stunden zuvor in Mainz mit 1:0 gewonnen und eine Leistung geboten, wie sie sich Glasner gewünscht hatte.

Kollektives Verteidigen – das war und ist dem Österreicher wichtig.

Seine Mannschaft setzte dies gut um, überstand die Druckphase der 05er schadlos und brachte die drei Punkte über die Ziellinie.

Überzeugung wichtig

„Wichtig ist, dass man bis zum Ende an sich glaubt, dass man in jedem Spiel von sich überzeugt ist“, erklärte der 45-Jährige. Genau das war auch am Bruchweg der Schlüssel des Erfolgs für die Wölfe. Seine Mannschaft trat mit Leidenschaft auf und belohnte sich am Ende selbst. Glasner sprach von einem „wichtigen Sieg“. Die Wolfsburger halten sich nach wie vor im Bereich der internationalen Plätze auf, liegen somit auch im Soll.

Mentalität trainierbar

Oft war zuletzt auch vom Begriff Mentalität die Rede. Speziell nach dem Wutausbruch des Dortmunders Marco Reus nach dem 2:2 seines BVB eine Woche zuvor in Frankfurt, als es um jene Mentalitäts-Frage ging. Doch kann man genau diese trainieren? Glasner hat eine klare Meinung: „Ich bin der Meinung, dass man die Spieler in diese Richtung weiterentwickeln kann – wenn sie es wollen.“

Mannschaft intakt

Doch die Mentalität – das hat auch das Mainz-Spiel gezeigt – scheint beim VfL momentan kein Problem zu sein. Seinen Anteil am Erfolg in Wolfsburg sieht der Trainer indes nicht allzu groß. „Ich denke, die Mannschaft hat den größten Anteil. Sie ist intakt“, so der Österreicher. Die Wölfe warfen sich in Mainz in nahezu jeden Ball, verpassten es jedoch, den Sack bereits vorzeitig zuzubinden. Dennoch belohnten sie sich am Ende mit den drei erhofften Punkten. Damit wäre die Mentalitäts-Frage beim VfL also geklärt...  fs

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