Vertreibt VfL den Spuk in spe?

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Voller Einsatz ist gefragt: Der VfL Wolfsburg (r. Simon Kjaer) steht vor einer bedeutenden Auswärtspartie beim Tabellenvorletzten aus Köln. Mit einem Sieg wollen die Wölfe den drohenden Abstiegskampf verhindern.

Wolfsburg  Von Arek Marud.  Noch treibt das Abstiegsgespenst andernorts sein Unwesen. Etwa beim morgigen Gegner 1. FC Köln. Geht der Ausflug in die Domstadt für den VfL Wolfsburg schief, rasseln auch an der VW-Arena die Keller-Ketten. Bereiten die Wölfe dem Spuk ab 17.30 Uhr ein Ende, bevor er überhaupt anfängt?

Angst vor dem Absturz in die Abstiegszone gaben die VfL-Profis zuletzt wenn überhaupt in Ansätzen zu. Das Umfeld aber treibt die Sorge: Kann diese mit Top-Individualisten bestückte Riege bestehen, wenn es hart auf hart kommt? Nach nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Spielen ist die Bedeutung der Auswärtspartie morgen beim Vorletzten aus Köln immens. Für VfL-Trainer Steve McClaren Alltagsgeschäft. „Es ist wichtig, Erwartungen zu haben und Druck zu spüren. Genauso bedeutend ist aber, zu wissen, wie man die Spiele gewinnen kann.“ Als da wäre? „Es geht nur um uns, wenn wir das Richtige tun, können wir den Sieg mitnehmen.“ Bei der Fehler-Behebung tut sich der Engländer bisher allerdings schwer, muss er doch an vielen Fronten kämpfen. Mal sind es Abwehr-Aussetzer, mal lethargische Halbzeiten des gesamten Teams, mal Formschwächen, die den Wölfen auf dem Weg zum Erfolg im Wege stehen. Gegen die Geißböcke muss das Kollektiv passen – denn eines hat McClaren in seiner kurzen Zeit in der Bundesliga schon gelernt. „Hier gibt es keine leichten Spiele. Jeder kann jeden schlagen. Auswärts ist es oftmals noch schwerer.“ Zumal die krisengeschüttelten Kölner (siehe Text rechts) durch den Dreier in Stuttgart neuen Mut geschöpft haben. McClaren hat ja bis zur Winterpause 25 Punkte als Zielmarke ausgegeben. Bei einer Pleite wäre dies bereits unerreichbar.

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