Verkettung von Fehlern beim 2:3 – Defensive bleibt Sorgenkind

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Gewohntes Bild: Der Ball liegt im VfL-Tor. Bjarne Thoelke ist fassungslos nach dem dritten Berliner Treffer.

am Wolfsburg. Die Defensive ist und bleibt Wolfsburgs Schwachpunkt. Weder Trainer noch Spieler machten nach der 2:3-Pleite gegen Hertha BSC einen Hehl daraus.

20 Gegentore in elf Saisonspielen sind eindeutig zu viel, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen. Besonders ärgerlich war das Gegentor zum 2:3-Endstand, das Marcel Schäfer mit „Verkettung von Fehlern“ umschrieb. Der Jubel über seinen Ausgleichstreffer per Freistoß war noch nicht verhallt (84.), da klingelte es auf der Gegenseite zum dritten Mal. Eine Kerze im Mittelfeld, ein Abspielfehler und schon ging die Post ab. Bjarne Thoelke, der erneut von Anfang an verteidigen durfte, griff außen Ramos nur halbherzig an. Im Abwehrzentrum rauschte Sotirios Kyrgiakos an der Hereingabe vorbei und Marcel Schäfer kam gegen den Torschützen Lasogga zu spät.

„Wir waren zu sehr in Gedanken, das Spiel zu drehen“, analysierte Schäfer und lag mit Felix Magath auf einer Linie. „Ich hatte nach dem 2:2 das Gefühl, dass es nur noch um das 3:2 für uns ging“, so der Trainer. „Das war insgesamt zu einfach, wie sie durchkommen. Wir müssen uns defensiv besser aufstellen“, monierte Ashkan Dejagah.

So überwog der Frust, obwohl der VfL anfangs ein in dieser Saison ungekanntes Offensiv-Feuerwerk abgebrannt hatte, aber auch da wie aus dem Nichts das 0:1 kassierte. „Die ersten 30 Minuten waren das Beste, was wir hier in dieser Saison gezeigt haben“, so Schäfer.

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