Fußball – Bundesliga: VfL Wolfsburg im Sechzehner des BVB kaum präsent

Das verfluchte letzte Drittel

Nur selten brannte es im Strafraum von Borussia Dortmund (l. Roman Bürki). Zu selten kam der VfL Wolfsburg (2.v.l. Daniel Ginczek) vor das gegnerische Gehäuse.
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Nur selten brannte es im Strafraum von Borussia Dortmund (l. Roman Bürki). Zu selten kam der VfL Wolfsburg (2.v.l. Daniel Ginczek) vor das gegnerische Gehäuse.
  • VonJannis Klimburg
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jk Wolfsburg. Mit Wout Weghorst und Daniel Ginczek standen zwei bullige Stürmer im Aufgebot des VfL Wolfsburg im Spiel gegen Borussia Dortmund. Das Duo sollte im gegnerischen Strafraum für ordentlich Bambule sorgen, doch dazu kam es während der gesamten 90 Minuten nicht.

Denn einmal mehr verpassten es die Wölfe, im letzten Drittel für mehr Gefahr zu sorgen. „Uns hat dann einfach irgendwann der Mut verlassen. In der gefährlichen Zone müssen wir dann auch abgezockter und präziser spielen“, bemängelte VfL-Mittelfeldmotor Maximilian Arnold, der seine beiden Anspielstationen im Angriff in den Schutz nimmt. „Das war eine ungewohnte Situation für die beiden. Sie mussten viele Wege machen, das kennen sie so nicht“, meinte Arnold. „Man muss dann eben auch anerkennen, dass Dortmund hinten gut die Räume eng gemacht hat.“

Dennoch: Es ist kein Novum, dass bei den Wölfen im letzten Drittel die Durchschlagskraft und der finale Punch fehlt. Und mehr als zwei kräftige Bulldozer kann VfL-Coach Bruno Labbadia dann auch nicht aufstellen. Denn Fakt ist, dass gegen den BVB alle 13 Torabschlüsse außerhalb des Sechzehners abgefeuert worden sind. Also woran hapert es noch? „Der letzte Pass in die Schnittstelle hat gefehlt. Da hatten wir dann phasenweise auch einfach kein Glück“, so die Begründung von Ginczek, der auf dem Spielfeld die meiste Zeit in der Luft hing. „Meines Erachtens haben wir auch viel zu wenig Flanken geschlagen. Bis 20 Meter vor dem Tor sah das recht ordentlich aus, aber danach fehlte die letzte Durchschlagskraft“, erklärt Ginczek.

Dennoch: Der VfL ist auf einem guten Weg. Doch das verfluchte letzte Drittel muss weiterhin bekämpft werden...

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