Veni, vidi, vici – Knoten bei Schürrle geplatzt?

Diesmal blieb ihm nicht nur eine Nebenrolle: André Schürrle (r.) strafte seine Kritiker in Moskau Lügen.
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Diesmal blieb ihm nicht nur eine Nebenrolle: André Schürrle (r.) strafte seine Kritiker in Moskau Lügen.
  • VonAndreas Arens
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dpa/ar Moskau. Nach seinem ersten Tor für den VfL Wolfsburg in der Königsklasse wollte André Schürrle gar nicht reden. „Nein, nein, ich sage nichts“, rief der Sieggarant und eilte in Richtung Ausgang.

Dafür ließ der Wolfsburger Torschütze seine Teamkameraden für sich sprechen. „Heute hat er endlich mal getroffen“, kommentierte Maximilian Arnold knapp. Linksverteidiger Marcel Schäfer lobte da schon ausführlicher: „Es freut mich, dass ich jemanden auf meiner Seite habe, der mir hilft. André hat gegen Bremen schon ein sehr gutes Spiel gemacht, heute war er der Matchwinner.“

In der Tat. Mit Schürrle wechselte VfL-Coach Dieter Hecking den Sieg ein. Zuvor waren seine Wölfe immer mehr unter Druck geraten. ZSKA war drauf und dran, in Führung zu gehen, als Schürrle Moskaus Schlussmann Igor Akinfeev quasi zum Eigentor zwang. Manager Klaus Allofs meinte: „Für mich hat er zwei Tore gemacht.“ Allofs äußerte sich auch zur öffentlichen Schelte des Weltmeisters in den vergangenen Wochen: „Wir haben ihn kritisiert, aber wir haben ihm auch gesagt, dass wir an ihn glauben. Deswegen war das heute wichtig. Ich bin sicher, dass da noch mehr drin steckt.“ Vielleicht ist der Knoten jetzt endlich geplatzt...

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