Bekannte aus Mainz: Schmidt und Malli wieder vereint

„Unsere Mannschaft kann jedes System spielen!“

Gemach, Gemach: Bei Yunus Malli klappte noch nicht alles.
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Gemach, Gemach: Bei Yunus Malli klappte noch nicht alles.

ct Wolfsburg. Yunus Malli und Martin Schmidt, da war doch was – genau, beim 1. FSV Mainz 05 hat der Mittelfeldmann bereits mit dem Schweizer Trainer zusammengearbeitet und weiß deshalb, was er vom neuen VfL-Coach erwarten kann.

Dass er im ersten Spiel unter Schmidt auch gleich in der Startelf stand, freute den türkischen Nationalspieler natürlich besonders: „Ich habe und werde immer alles geben, dass ich auch spiele und deswegen habe ich mich gefreut, dass ich spielen durfte. “.

Gerade in der ersten Halbzeit sprühte der Offensivmann geradezu vor Spielfreude, zog immer wieder ins Zentrum, um mit Daniel Didavi zu tauschen und zu kombinieren. Laut Malli auch, weil Schmidt ihm die Anweisung dazu gab reinzuziehen: „Es war schon so gewollt, dass wir übers Zentrum angreifen.“ Dass es im zweiten Abschnitt nicht mehr so klappte mit der Offensivpower, versuchte Sportchef Olaf Rebbe mit dem Kräfteverschleiß der ersten Hälfte zu erklären: „Da haben wir losgelegt wie die Feuerwehr und sind über 62 Kilometer gelaufen, waren sehr engagiert und hätten das Spiel entscheiden können.“ Den Leistungsabfall im zweiten Durchgang konnte sich Rebbe nicht erklären, sprach aber von einem insgesamt beherzten Auftritt des VfL: „Natürlich wollten wir zuhause gewinnen, aber Werder ist auch nicht irgendeine Mannschaft. Die werden noch Punkte sammeln.“ Zu dem Systemwechsel unter Schmidt, der auf eine Viererkette umstellte und nur mit einer Spitze spielen ließ, hatte Rebbe ebenfalls eine klare Meinung: „Unsere Mannschaft kann jedes System spielen, das kann nächstes Mal schon wieder anders aussehen und die Woche darauf dann wieder anders.“

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