„Unsere letzte Chance“

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Josué (l.) weiß, was die Stunde geschlagen hat: „Es ist unsere letzte Chance“, sagt der Mittelfeld-Abräumer.

am Wolfsburg. Das Alles-oder-nichts-Spiel rückt näher. Der VfL Wolfsburg ordnet alles dem Nicht-Abstiegsendspiel in Hoffenheim unter. „Wir müssen diese Woche daran arbeiten, dass wir nicht eine Sekunde mit den Köpfen woanders sind. Es ist unsere letzte Chance. Und wir haben unser Schicksal selbst in der Hand“, sagt Josué.

Die ungestörte Vorbereitung ist das A und O. Es gilt, kühlen Kopf zu bewahren. „Wir müssen richtig Gas geben und diese Woche sehr hart arbeiten“, sagt Josué, der nach überstanden Oberschenkel-Problemen wieder mittrainiert und nach der 1:2-Pleite gegen Kaiserslautern zu einem nachdenklichen Team dazugestoßen ist.
„Die Stimmung ist nicht so gut. Wir haben nicht gut gespielt und uns in eine schlechte Situation gebracht. Am Samstag müssen wir unbedingt besser spielen, um unsere letzte Chance zu nutzen.“ Was im Klartext laut des Mittelfeldabräumers so viel wie „noch mehr rennen, noch me
Bedeutungslos ist für Josué indes, dass Hoffenheim jenseits von Gut und Böse steht. „Auch wenn es für die Mannschaft um nichts mehr geht: Wir treffen auf Profis, die ihr letztes Spiel vor heimischer Kulisse gewinnen wollen.“ Das will und muss der VfL Wolfsburg auch.
Der wiedererstarkte Defensiv-Spezialist hofft auf Tore von Grafite und Mario Mandzukic, der zuhause zwar sechsmal getroffen hat, auswärts aber noch ohne Torerfolg ist. „Ich bin natürlich zuversichtlich, dass es in Hoffenheim so weit ist. Aber nicht nur bei Mario, sondern auch bei Grafite“, so Josué, dem der entscheidende Torschütze streng genommen egal ist. Seinetwegen könne es auch Diego Benaglio werden.

Ob der Keeper überhaupt spielt, ist allerdings seit seiner erneut unsicheren Leistung gegen Lautern fraglich. Magath kündigte Anfang der Woche Redebedarf an und stellte fest, dass dem Schweizer das Selbstvertrauen völlig abhanden gekommen ist. „Das Spiel ist noch etwas hin. Insofern hat jeder noch die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen“, meinte Magath gestern und will genau hinschauen, wer dem Druck am Sonnabend gewachsen sein wird. Somit richten sich seine Augen auch auf die bisherige Nummer eins. „Wer wie drauf ist, das werde ich ganz genau beobachten.“

Magath ist nach wie vor von der Rettung überzeugt. „Wenn wir eine starke Leistung abliefern, dann sehe ich auch eine gute Chance, die Klasse zu halten.“

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