Fußball – Bundesliga: Wolfsburgs Belgier klebt Pech an Füßen, er vergibt erneut klare Chance auf kuriose Weise / Bendtner debütiert

Unglücklich, unglücklicher, Junior Malanda

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Immer mittendrin: Junior Malanda (3.v.r.) vergab die riesige Chance zum Wolfsburger Sieg, bekam dennoch Lob. Fotos: Gades (3)

mj Wolfsburg. Am liebsten hätte er sich direkt nach Schlusspfiff im Rasen der VW-Arena eingegraben. Junior Malanda war nach dem 2:2 (1:1) gegen Eintracht Frankfurt untröstlich, hielt sich die Hände vors Gesicht.

Der Mittelfeldspieler des VfL Wolfsburg scheiterte – ähnlich unglaublich – wie eine Woche zuvor bei Bayern München (1:2) knapp vor dem Tor, vergab in allerletzter Sekunde den Sieg.

„Junior ist die Steigerung von unglücklich“, nahm Manager Klaus Allofs den jungen Belgier in Schutz. Dass es nur zu einem Punkt reichte, hätte am ganzen Team und der Schlafmützigkeit vor dem 2:2 gelegen. „Wir haben die Flanke ohne Gegenwehr zugelassen. Die Zuordnung hat nicht gestimmt“, monierte Allofs. Beim Stand von 2:1 für die Wölfe hätte Malanda „ihn reingemacht“, war der Manager überzeugt.

Schließlich, so ergänzte Maximilian Arnold, würde Malanda „die Dinger im Training mit verbundenen Augen machen“. Gegen Frankfurt tat er es nicht. Wieder nicht. Negativ, wie Allofs befand. Positiv wäre es allerdings, dass Malanda „die Tiefe in seinem Spiel hat“ und im gegnerischen Strafraum frei zu solchen Chancen kommt, erklärte Allofs.

Verantwortlich für die Freiräume seiner Mitspieler war auch Nicklas Bendtner. Der dänische Neuzugang kam 25 Minuten zum Einsatz. „Nicklas hat mit seiner Präsenz beide Innenverteidiger gebunden, Bälle festgemacht und dafür gesorgt, dass die Mitspieler nachrücken konnten“, meinte Trainer Dieter Hecking. Auch wenn Nachrücker Malanda die Chance nicht nutzen konnte und nach dem Spiel mehr als unglücklich war.

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