(Um)Schwung dank Misimovic: Doch Zwetschge grantelt

Fast hätte Zvjezdan Misimovic Franck Ribéry (l. im Zweikampf mit Sascha Riether) die Show gestohlen.

München - Von Ingo Barrenscheen . Mit ihm kam der (Um)Schwung. Doch trotz starker Leistung nach seiner Einwechslung blickte Zvjezdan Misimovic gestern Abend – gelinde gesagt – missmutig drein. Was nicht nur an der bitteren 1:2-Auftaktniederlage der Wölfe bei den Bayern lag.

Vielmehr fraß der Frust über sein Bankdasein in den ersten 45 Minuten am Spielmacher des VfL. Ein Denkzettel von Chefcoach Steve McClaren für die zuletzt eher lustlos wirkenden Leistungen des abwanderungswilligen Bosniers? "Der Trainer hat so entschieden, ich muss das akzeptieren", hielt sich Zwetschge noch zurück. Um dann doch eine Spitze zu setzen. Auf die Frage, ob er denn in Wolfsburg bleiben wolle, antwortete die Nr. 10 sauer-süffisant: "Ich will vieles gerne …" Klingt so, als gibt es noch Redebedarf. VfL-Manager Dieter Hoeneß spielte die Diskussion um mögliche Unruhe durch Misimovic herunter, begründete das Startelf-Veto wie folgt: "Er ist nicht formschwach, sondern körperlich noch nicht in Best-Verfassung." Für eine Hälfte hätte es aber gereicht. Und in dieser verdeutlichte Misimovic seine Unverzichtbarkeit im Wolfsburger Spiel. Deshalb ging Hoeneß auf Schmusekurs: "Das ist der Grund, warum wir ihn nicht so einfach gehen lassen." Dennoch: Ausgegoren ist die ganze Angelegenheit mit Sicherheit noch nicht.

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