„Überragend“: Benaglio hält wie zu Meisterzeiten

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Diego Benaglio (l.) muss hier zwar das 1:3 durch Stefan Kießling mitansehen. Der VfL-Keeper hielt trotzdem bärenstark.

am Leverkusen. Er war einer der wenigen Lichtblicke und spielte wie zu Meisterzeiten. Der zuletzt oft gescholtene Wolfsburger Keeper Diego Benaglio verhinderte bei der 3:1- Pleite gegen Bayer Leverkusen eine Blamage.

Speziell vor der Pause hatte der Schweizer dafür gesorgt, dass der VfL nur 0:1 zurücklag. „In der ersten Halbzeit sind wir klar schwächer gewesen und konnten uns bei Diego Benaglio bedanken, dass er so überragend gehalten hat“, adressierte Trainer Felix Magath sein Lob an Benaglio, der immer wieder seine Vorderleute zusammenstauchte und mehrfach glänzend gegen Ballack und Co. parierte. Ein schwacher Trost angesichts des trostlosen Auftritts.

„Über meine Leistung kann ich mich nicht freuen, wenn wir 1:3 verlieren.“ Schon eher über ein Tor seines Nationalmannschaftskollegen Eren Derdiyok. Dieser traf per Fallrückzieher zum zwischenzeitlichen 2:1 für die Leverkusener. Geht es nach Benaglio, soll sein Landsmann ein ähnliches Kunststück am Freitag im Länderspiel gegen Wales vollbringen. Nach dem Spiel flachste Benaglio laut Derdiyok. „Ich soll beim Spiel unserer Nationalelf noch mal so ein Tor machen. Ich werde es versuchen.“

Abgesehen von der chronische Unterlegenheit in Leverkusen, wo der VfL zum 15. Mal sieglos blieb, kristallisiert sich so langsam auch eine Auswärtsschwäche im Allgemeinen heraus. Wolfsburg verlor vier seiner fünf Auswärtsspiele und ist weiterhin meilenweit von seinen Ansprüchen entfernt. „Wir sind noch nicht stabil genug. Uns mangelt es noch an Harmonie, Sicherheit und Selbstvertrauen“, so Magath.

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