VfL trifft auf Dortmund – Rodriguez hofft auf Finale

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Was? Ich! Ricardo Rodriguez kann es nicht glauben. Die Gelb-Rote Karte empfand er als zu harte Entscheidung.

mj Wolfsburg. Er wurde zum tragischen Helden. Wegen Zeitspiels sah Wolfsburgs Doppeltorschütze Ricardo Rodriguez in Hoffenheim (2:3) die Gelb-Rote Karte (71.). Und hat Mitte April viel Zeit, darüber nachzudenken. Der Schweizer Außenverteidiger muss im Halbfinale des DFB-Pokals (15./16. April) bei Borussia Dortmund gesperrt zuschauen.

Ungerechtfertigt, wie Rodriguez meinte. „Die erste Karte war für ein Foul. Die zweite Entscheidung war zu hart“, erklärte der sichtlich betrübte Übeltäter. Sein Landsmann Diego Benaglio stand ihm bei. Er habe nicht den Eindruck gehabt, Rodriguez hätte sich bei der Ausführung des Freistoßes zuviel Zeit gelassen.

An der Tatsache, dass die Wölfe ohne den Linksverteidiger das Halbfinale bestreiten müssen, ändert dies nichts. Ob er denn einen Wunschgegner habe? „Nein. Das ist egal. Hauptsache ist, dass wir ins Finale kommen.“ Dann darf Rodriguez wieder mitmachen.

Damit der Finaltraum Wirklichkeit wird, müssen seine Mitspieler aber schon einiges leisten. „Bayern muss nicht sein. Jetzt kann gerne ein anderer Gegner kommen“, hatte Schlussmann Benaglio noch geäußert. Ob ihm das Spiel in Dortmund nun wirklich lieber ist, wird sich noch zeigen.

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