Träsch als Sinnbild für die Achterbahnfahrt

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Persönliche Achterbahnfahrt: Christian Träsch (l.) erlebte wie der VfL einen wechselhaften Tag.

ib Wolfsburg. Christian Träsch war, ebenso wie der wechselhafte Ersatzkeeper Max Grün, das Sinnbild des Wolfsburger Wankelmuts beim bitteren 2:2 gegen den SC Freiburg. Der Rechtsverteidiger mischte in guten wie in schlechten Spielphasen des VfL kräftig mit am Sonnabend.

Beim ersten Gegentreffer, der Grün dann auch noch unter den Handschuhen durchflutschte, ließ sich der Ex-Nationalspieler von Torschütze Admir Mehmedi düpieren („Das ist ein bisschen blöd gelaufen“). Um dann mit einem feinen Flankenlauf die erneute Wolfsburger Führung vorzubereiten.

Doch die Achterbahnfahrt des Christian Träsch ging munter weiter. Auch am zweiten Freiburger Streich war der gebürtige Ingolstädter unmittelbar beteiligt. Gegenspieler Marco Terrazzino entwischte ihm und schoss aus spitzem Winkel zum Endstand ein. „Da komme ich ins Stolpern, laufe ihm in die Hacken und falle hin. Dadurch hatte er den entscheidenden Meter Vorsprung“, schilderte Träsch die zweite unglückliche Szene aus seiner Sicht.

Immerhin bügelte er diesen Fehler noch wieder aus. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich rettete der 26-Jährige per Kopfballabwehr auf der Linie gegen Vladimir Darida. „Da bin ich lange stehen geblieben.“ Ansonsten wäre es womöglich ein vollkommen gebrauchter Nachmittag für den VfL und Träsch gewesen.

Wobei es so weit gar nicht hätte kommen müssen. „Wir haben die Möglichkeiten für das 2:0, dann wäre das Spiel gegessen gewesen“, so Träsch. Dennoch wollte er das Unentschieden nicht vollends schlecht bewerten: „Der Punkt könnte noch wertvoll sein.“

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