Träsch mag, wenn es zur Sache geht

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Das Tauziehen ist beendet. Christian Träsch hat am Montag einen Vierjahresvertrag beim VfL Wolfsburg unterschrieben und wurde offiziell vorgestellt.

am Wolfsburg. Er ist einer der wenigen Top-Transfers der laufenden Wechselperiode. Am Montag hat Christian Träsch einen Vierjahresvertrag beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg unterzeichnet.

Nachdem zu Wochenbeginn die Transfervereinbarung vom VfB Stuttgart unterschrieben wurde, stellten die Wölfe ihren Top-Transfer offiziell vor. Träsch hat sich bis zum 30. Juni 2015 an den VfL gebunden. Die Ablösesumme soll bei neun bis zehn Millionen Euro liegen, Träsch rund vier Millionen in Wolfsburg verdienen. „Für mich hat der VfL eine gute Perspektive. Felix Magath hat große Ziele, und ich möchte ein Teil dieser Ziele sein und dazu beitragen, dass wir in der Bundesliga oben angreifen können“, sagte Träsch, der sich am Sonntag das Testspiel gegen Villarreal in der VW-Arena angeschaut hatte und ab sofort mitmischt.

Am liebsten wirbelt er vor der Abwehr. „Zuhause sehe ich mich schon im Mittelfeld, vorzugsweise auf der Sechs. Dort geht es zur Sache, und dort fühle ich mich am wohlsten.“

Womöglich ändert Magath nun seine taktische Ausrichtung und lässt mit einer Doppel-Sechs statt Raute spielen. Träschs Partner wäre Josué. Für Magath eine Optimallösung. „Ich denke, mit diesem Transfer haben wir eine Lücke geschlossen und zugleich auch die Weichen für die Zukunft gestellt. Denn Christian ist jemand, der in den kommenden Jahren eine führende Rolle in der Mannschaft spielen kann.“

Umgekehrt hofft Träsch, dass sein neuer Klub eine der führenden Rollen in der Bundesliga einnehmen wird. „Die Perspektive hier ist einfach sehr gut. Der VfL hat sehr hat große Ambitionen und möchte um die internationalen Plätze mitspielen“, so Träsch, von dem sich Magath viel erhofft. „Christian ist derzeit einer der besten deutschen Spieler auf seiner Position.“ Der Coach freue sich, mit so einem Mann zusammenarbeiten zu können. „Er ist ein Spieler von hoher Qualität, der sehr mannschaftsdienlich spielt und auf dem Feld viel Arbeit verrichtet, allerdings auch offensiv viele Akzente setzen kann und immer für ein Tor gut ist“, sagt Magath.

Das Ende der Hängepartie, die fast zwei Monate andauerte, empfindet Träsch als eine Art Befreiungsschlag. „Ich freue mich, dass es nach längerem Hin und Her nun geklappt hat und sich nicht mehr in die Saison zieht.“

Nationalspieler hatte sich im Vorfeld gründlich über seinen neuen Arbeitgeber bei dem ehemaligen Wolfsburger und Stuttgarter Mitspieler Christian Gentner erkundigt. „Gente hat mir einiges erzählt, nämlich dass es hier top Bedingungen gibt und dass man hier sehr gut arbeiten kann.“

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