Torloser Torjäger: Gedämpfte Wiedersehensfreude bei Lakic

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Wer braucht hier Trost? Lauterer Mathias Abel nimmt den Torlos-Stürmer und Ex-Kollegen Srdjan Lakic in den Arm.

Wolfsburg  Von Ingo Barrenscheen.  Natürlich sei er froh über die drei Punkte, sagte Srdjan Lakic. Ein Quell sprudelnder Freude war der Stürmer des VfL Wolfsburg nach dem 1:0 gegen seinen Ex-Klub Kaiserslautern dennoch nicht.

Vielleicht war es die respektvolle Zurückhaltung gegenüber seinen ehemaligen Weggefährten. Vielleicht aber auch der Frust über die anhaltende Torlosigkeit im grün-weißen Dress. Von Extra-Motivation gegen seinen alten Verein war bei Lakic in den 90 Minuten nichts zu spüren gewesen. Vielmehr ist der Kroate von seinen Lauterer Torjäger-Zeiten noch ein gutes Stück entfernt. „Nach vorne haben wir es nicht geschafft, so zu spielen, wie wir es wollten“, drückte sich Lakic eher allgemein aus. Nach dem Platzverweis gegen Sotirios Kyrgiakos sei es aber auch „sauschwer“ gewesen. Er selbst pumpte gegen Ende der Partie gewaltig, musste immer wieder Räume zustellen. „Umso wichtiger, da mit einem Sieg rauszukommen“, meinte Lakic.

Das sah Abwehrturm Alexander Madlung genauso. Er sprach von einem Ausrufezeichen. „Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, als mit zehn Mann zu zeigen, dass die Mannschaft zusammenwächst.“ Er brach im übrigen eine Lanze für seinen Nebenmann Kyrgiakos, der Wolfsburg die zweite Rote Karte in Folge einhandelte. „Ich stehe genau neben ihm. Shechter dreht nach außen ab, nimmt sich so die Chance zu schießen. Ich denke nicht, dass es eine Rote Karte war.“

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